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Anmeldung zur Fachtagung am 23. März 2017

Hier finden Sie das Programm zum Download:   "Miteinander gestalten"

Schule entwickeln - das Miteinander gestalten

Tagungsbeginn: Donnerstag, 23.3.2017 um 10:00 Uhr

Tagungsende: Donnerstag, 23.3.2017 um 16:00 Uhr

Veranstalter: QUA-LiS NRW

Ort: QUA-LiS NRW, 59494 Soest, Paradieser Weg 64

Anmeldeschluss: 30.4.2017

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Die Tagung greift die Thematik des Aufeinandertreffens verschiedener Wertevorstellungen auf, um neue Impulse für eine interkulturelle Schulentwicklung zu geben. Neben einem Grußwort von Frau Ministerin Löhrmann und einem Impulsvortrag von Frau Prof. Karakaşoğlu stellen unterschiedliche Workshopangebote theoretische Ansätze und Konzepte sowie Beispiele aus der Praxis vor.

vormittags

Workshop: 6. Interkulturelle Fallberatung für die Schule

Referent/-in: Insa Wessendorf
Datum: 23.03.17 von 10:40 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Im Schulalltag haben Lehrkräfte zunehmend mit schwierigen Schülern und Schülerinnen zu tun, die viel Aufmerksamkeit fordern. Die Methode der Kollegialen Fallberatung ist eine gute Möglichkeit, die Berufspraxis zu erleichtern und Belastungen zu reduzieren. Für die Arbeit mit Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen in der Schule eignet sich der interkulturelle Beratungsansatz gut, um sich als Lehrkraft wieder handlungsfähig zu fühlen und mit schwierigen Situationen besser klarzukommen. In diesem Workshop möchte ich einen Einblick geben, wie man die kollegiale Fallberatung und den interkulturellen Beratungsansatz und miteinander verbinden kann.

Workshop: 3. Umgang mit Vielfalt und Werteerziehung

Referent/-in: Ionna Zacharaki
Datum: 23.03.17 von 11:30 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Eine Gesellschaft, die von enormen Individualisierungsprozessen, unterschiedlichen Lebensformen und kulturellen, religiösen Anschauungen gekennzeichnet ist, stellt Pädagogen und Akteure aller Professionen vor Herausforderungen. Die vorhandene Vielfalt sowie der Wertewandel rufen Verunsicherungen bei Akteuren hervor. Erklärungen, geeignete Bildungseinheiten sowie konkrete Methoden und Wege für einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt sind aktuell gefragt. Bei dem hier angebotenen Workshop können sich Teilnehmende mit der Bedeutung der Werteorientierung auseinandersetzen. Mit ausgewählten Inhalten und Übungen werden sie aktiviert und für eine Welt der Vielfalt sensibilisiert. Auf diese Weise werden ihnen Wege der Verständigung und des wertschätzenden Umgangs aufgezeigt.

Workshop: 4. Interkulturelle Schulentwicklung

Referent/-in: Prof. Dr. Ulf Over
Datum: 23.03.17 von 11:30 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Schulen haben heute nicht nur einen Bildungs- und einen Erziehungsauftrag, sondern als gesellschaftlicher Akteur auch einen Integrationsauftrag. Für die Schulen bedeutet dies, entsprechende Kompetenzen (v. a. Interkulturelle Kompetenz) weiter zu entwickeln. In empirischen Studien in Schulen mit hohem Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund haben wir Lehrkräfte befragt, was für Sie eine interkulturell kompetente Lehrkraft bzw. eine interkulturell kompetente Schule (IKS) ist. Die Ergebnisse der Studien bieten nicht nur Grundlage für Diskussionen, sondern dienen auch als Hilfen für die Konzipierung von Schulentwicklungsmaßnahmen. Im Workshop werden drei zentrale Dimensionen der IKS zur Diskussion gestellt und auf Relevanz für ihre Schule überprüft.

Workshop: 5. Interkulturelle Schulentwicklung – Demokratie gestalten: Eine Kultur der Anerkennung als Qualitätsmerkmal einer Schule de

Referent/-in: Thomas Lohmeier
Datum: 23.03.17 von 11:30 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Die Vielfalt von Lebensformen und Familienbildern sowie die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern und ihren Familien sind gesellschaftliche Realität und bereichern das Schulleben. Eine demokratische Schulgemeinschaft braucht dabei eine gemeinsam erlebte Praxis von gegenseitiger Achtsamkeit und Respekt. In diesem Workshop werden Beispiele erfolgreicher Praxis betrachtet, die zum gelingenden Die Vielfalt von Lebensformen und Familienbildern sowie die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern und ihren Familien sind gesellschaftliche Realität und bereichern das Schulleben. Eine demokratische Schulgemeinschaft braucht dabei eine gemeinsam erlebte Praxis von gegenseitiger Achtsamkeit und Respekt. In diesem Workshop werden Beispiele erfolgreicher Praxis betrachtet, die zum gelingenden Miteinander in Unterricht und Schulleben beitragen. Welche demokratischen Prinzipien müssen gelten, um eine diversitätssensible Schulkultur zu entwickeln? Schließlich soll überlegt, werden, wie das Prinzip gegenseitiger Anerkennung im Schulprogramm verankert werden kann. Der Workshop stammt aus der Pilotierung des landesweiten Fortbildungsprogramms „Interkulturelle Schulentwicklung – Demokratie gestalten“, das sich derzeit in der Planung befindet.

Workshop: 7. "Wie kommen die Babys in den Bauch?"

Referent/-in: Jürgen Heintzmann
Datum: 23.03.17 von 11:30 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Flüchtlingskinder in Grundschulen: sexualitätsbezogene Themen angemessen vorbringen Sexualerziehung in Grundschulen gehört zu den schulpädagogischen Aufgaben. In manchen Fällen ist es für Kolleginnen ein Wagnis, unter anderen die Themen „Prävention vor sexueller Gewalt“, „körperliche Unterschiede von Mädchen und Jungen“ sowie Schwangerschaft und Geburt“ zu bearbeiten. Die Anwesenheit geflüchteter Kinder bedeutet eine weitere Herausforderung. Deswegen werden folgende Fragen im Workshop zur Sprache kommen:
• Muss ich besonders sensibel mit den o. g. Themen umgehen?
• Kann ich es zulassen, wenn Kinder abseits sitzen wollen, da das Thema für sie angstbesetzt ist? • Wie kann ich die Eltern über die Unterrichtsinhalte gut informieren und gut mit ihnen in Kontakt kommen? • Kann ich überhaupt Kinder (Jungen wie Mädchen), die während ihrer Flucht Opfer und/oder Zeuge sexueller Gewalt geworden sind, in den Unterricht einbeziehen? • Wo und wie kann ich Unterstützung finden?

Workshop: 8. Praxisbeispiel - Interkulturelle Bildungspartnerschaften

Referent/-in: NN
Datum: 23.03.17 von 11:30 bis 13:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

nachmittags

Workshop: 12. Interkulturelle Fallberatung für die Schule

Referent/-in: Insa Wessendorf
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Im Schulalltag haben Lehrkräfte zunehmend mit schwierigen Schülern und Schülerinnen zu tun, die viel Aufmerksamkeit fordern. Die Methode der Kollegialen Fallberatung ist eine gute Möglichkeit, die Berufspraxis zu erleichtern und Belastungen zu reduzieren. Für die Arbeit mit Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen in der Schule eignet sich der interkulturelle Beratungsansatz gut, um sich als Lehrkraft wieder handlungsfähig zu fühlen und mit schwierigen Situationen besser klarzukommen. In diesem Workshop möchte ich einen Einblick geben, wie man die kollegiale Fallberatung und den interkulturellen Beratungsansatz und miteinander verbinden kann.

Workshop: 9. Religiöse Vielfalt in der Schule

Referent/-in: Cordula Hartwig
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Zur Vielfalt in der Schule gehört auch die religiöse Pluralität. Eine positive Wahrnehmung und Sichtbarmachung dieser Vielfalt trägt zu einem gelingenden Miteinander bei. Dem stehen häufig fehlende Kenntnis und Unsicherheit entgegen. Dieser Workshop bietet Gelegenheit, Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen zu begegnen sowie Informationen auszutauschen und Beispiele aus der Praxis kennenzulernen.

Workshop: 10. FACIL: Förder-Assessments in der Interkulturellen Lehrerbildung

Referent/-in: Prof. Dr. Ulf Over
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Die Entwicklung interkultureller Kompetenz in Schulen wird heute in der Lehrerbildung weitgehend als Schulentwicklungsmaßnahme (SE) und nicht mehr als punktuelle Weiterbildungsveranstaltung für einzelne Lehrkräfte verstanden. Für eine solche SE eignet sich das FACIL als einzelnes Modul, indem Lehrkräfte einen reflektierten Blick auf ihre Stärken und Entwicklungspotentiale werfen können. Im Workshop wird das FACIL vorgestellt und die Möglichkeiten für die Arbeit mit den Instrumenten des FACIL auch im Schulinternen Fortbildungbereich diskutiert.

Workshop: 11. Beratungs- und Unterstützungsgebote der LaKI

Referent/-in: Christiane Möller-Bach, Bärbel Beninde
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen werden insbesondere auch im Bildungssystem mit seinen Übergängen deutlich. Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, ihre Familien sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit sich zu einer migrationssensiblen Schule weiter zu entwickeln löst in vielen Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Hochschulen Organisationsentwicklungsprozesse aus. Viele Kommunale Integrationszentren (KI) können mit ihren Beratungs- und Unterstützungsangeboten, Projekten und Programmen hilfreiche Partner für den Prozess der Interkulturellen Öffnung sein. Die Landesweite Koordinierungsstelle (LaKI) begleitet die KI, unterstützt die Umsetzung von Projekten und Programmen vor Ort und bietet unterschiedliche Professionalisierungsprogramme für die Praxis in KiTa, Schule und Ganztag. Im Workshop machen Sie Erfahrungen mit Sensibilisierungsübungen für alle an KiTa und Schule Beteiligten, lernen den Roten Faden für Organisationsentwicklungsprozesse kennen und bekommen Einblicke in einige Projekte und Programme.

Workshop: 13. "Die Brüder und Schwestern passen auf die Mädchen auf"

Referent/-in: Jürgen Heintzmann
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Weitere Informationen

Sexualpädagogik: besondere Aufmerksamkeit für Geflüchtete? Lehrkräfte, die eigenständig oder in Kooperation mit außerschulischen Sexualpädagoginnen und -pädagogen Sexualerziehung anbieten, sind sich bewusst, dass die kulturelle Vielfalt in ihrer Klasse besondere Aufmerksamkeit erfordert. Durch Schülerinnen und Schüler, die zum Teil traumatische Erlebnisse hinter sich haben, die eine vom Islam geprägte Erziehung erfahren haben – in einem Umfeld, das zudem kaum Alternativen aufgezeigt hat - und die zum Teil über sehr geringe Deutschkenntnisse verfügen, entstehen neue Fragestellungen, z. B. • Wie sind sexualitätsbezogene Inhalte so anzubieten, dass sie von den Jugendlichen angenommen werden können? • Gibt es entsprechende Materialien? • Ist es nötig mit Dolmetscherinnen und Dolmetscher zu arbeiten? • Können Jugendliche mit guten Deutschkenntnissen um Übersetzung gebeten werden? Der Workshop bietet Beispiele aus der Praxis, Gelegenheit zum Austausch und zur Erarbeitung von Merkpunkten für eine möglichst gelingende schulische Sexualerziehung.

Workshop: 14. Natural diversity - Ein Hörspielprojekt mit Geflüchteten

Referent/-in: NN
Datum: 23.03.17 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 0:00 bis 0:00 Uhr
Ort: QUA-LiS NRW, Raum: NN

Doppelworkshop

Workshop: 1. Diversity Education

Referent/-in: Ingrid Hubbig
Datum: 23.03.17 von 10:00 bis 16:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 11:30 bis 15:30 Uhr

Weitere Informationen

In Diversity-Trainings werden die Bereitschaft und die Fähigkeit einer Person gefördert, mit Unterschiedlichkeit bei Menschen, z. B. in Bezug auf Geschlecht, soziale, ethnische bzw. kulturelle Herkunft, religiöse Zugehörigkeit, konstruktiv umzugehen. Die Teilnehmenden des Workshops lernen das Potenzial, das in der Unterschiedlichkeit liegt, zu erkennen und erfahren, dass die daraus resultierenden Möglichkeiten zum Wohle der Kinder und Jugendlichen sowie der pädagogischen Kräfte der jeweiligen Einrichtung (Schule, Kita ...) beitragen.

Workshop: 2. Was heißt hier eigentlich Ehre?

Referent/-in: Susanne Reitemeier-Lohaus, Selim Asar
Datum: 23.03.17 von 10:00 bis 16:00 Uhr, Fortsetzung am: 00.00.00 von 11:30 bis 15:30 Uhr

Weitere Informationen

Pädagoginnen und Pädagogen begegnen in ihrer Arbeit immer öfter patriarchalen Strukturen und Vorstellungen von Ehre. Sie hindern Jugendliche aller Geschlechter an der freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit, schränken die möglichen Lebensentwürfe ein, bis hin zu sogenannten Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre. Ungleichheitsvorstellungen, die uns AUCH im Arbeitsfeld mit (post-)migrantischen Jugendlichen begegnen, sind eine besondere Herausforderung für Fachkräfte. Aufgrund dieses Handlungsbedarfs bearbeiten wir in diesem Workshop folgende Fragestellungen: • Wie funktioniert das Identitätskonstrukt Ehre? • Welche Mechanismen machen es funktionabel? • Welche Handlungskompetenzen brauchen wir Pädagoginnen/Pädagogen? • Wo liegen Stolpersteine? • Welche Bedeutung haben Herkunft und Diskriminierung? Nach einem theoretischen Input werden Reflexionen initiiert und die eigene Haltung und Handlungskompetenzen (weiter)entwickelt. Der pädagogische Ansatz von 'HeRoes' wird vorgestellt und praxisnah durch Übungen erlebbar gemacht.

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© 2017 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 10.02.2017