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UV 6.1 London

Lernaufgabe A trip to London (Klasse 6, Gy) mit Impulsen zur Binnendifferenzierung / zum zieldifferenten Lernen

Sie finden hier die Planung einer Lernaufgabe zum Einsatz im Unterrichtsvorhaben “A trip to London“. Dieses Unterrichtsvorhaben ist dem schulinternen Beispiellehrplan für das Gymnasium (G8) entnommen und dort in der Klasse 6 verortet.

Die hier dargestellte Lernaufgabe bietet eine Möglichkeit der Ausgestaltung dieses Unterrichtsvorhabens in einer Klasse Gemeinsamen Lernens mit Schülerinnen und Schülern, die in zieldifferenten Bildungsgängen unterrichtet werden.
Es werden verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten und Impulse zur Gestaltung zieldifferenten Lernens dargestellt. Das Ganze stellt ein Gerüst dar, das an Ihre spezielle Lerngruppe und deren Vorwissen und Lernstand angepasst werden muss.

Die Planungselemente, die das Vorgehen innerhalb der Unterrichtssequenzen erläutern und die Planung der vier Unterrichtsequenzen stehen Ihnen als download zur Verfügung.

Planungshinweise zu UV 6.1 London

Zielsetzung des Unterrichtsvorhabens

A trip to London: Let’s visit famous sights, talk about typical English food and find our way back to the hostel – Eine integrativ angelegte Reihe zur Erkundung von Besonderheiten in London mit besonderem Fokus auf authentischen mündlichen Sprachhandlungssituationen

Als methodischer Zugriff wird eine Lernaufgabe gewählt.
Die Funktion der Lernaufgabe ist es, am gemeinsamen Lerngegenstand

  • kooperatives Arbeiten zu fördern
  • selbstständiges Lernen auszubauen
  • individuelle Lernwege zu unterstützen.

Es werden vier Unterrichtssequenzen abgebildet. Diese folgen einer möglichen Strukturierung in drei Phasen.

1. Einführung:
Der Beginn vollzieht sich immer im Plenum der Klasse und ein gemeinsames Anfangsritual führt sozial und thematisch in die Stunde ein.
2. Erarbeitung:
Differenzierte bzw. individualisierte Zugänge ermöglichen ein selbstständiges Arbeiten vor dem Hintergrund der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schülern in ihren jeweiligen Bildungsgängen.
3. Abschluss:
Nach differenzierten bzw. individualisierten Arbeitsphasen kommt zum Ende der Sequenz die Klassengruppe zu einer Präsentation der Arbeitsergebnisse wieder zusammen.

Differenzierte bzw. individualisierte Zugänge ermöglichen ein selbstständiges Arbeiten vor dem Hintergrund der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Bildungsgängen.
Die Unterrichtsplanung berücksichtigt folgende Differenzierungsmöglichkeiten:

  • durch Material (z.B. mit unterstützenden Visualisierungen, Einsatz digitaler Medien wie Internet und Anybookreader)
  • nach Arbeitsstruktur (z.B. ritualisierter Ablauf, differenzierte Arbeitsschwerpunkte, wechselnde Sozialformen)
  • durch Supportstrukturen (z.B. ausgewählte Prinzipien aus dem Katalog für Leichte Sprache , verschiedene Übungsvarianten, ein help desk mit weiteren Unterstützungsmöglichkeiten)

Impulse zum zieldifferenten Lernen

  • auf der Basis des individuellen Lern- und Entwicklungsplans und den darin festgelegten zu fördernden Kompetenzen erfolgt eine gezielte Auswahl der Impulse für den Unterricht. Diese werden als individuelle Maßnahmen gestaltet und entsprechend im Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert.

Einordnung der Lernaufgabe (weitere Möglichkeiten der Gestaltung von Lernaufgaben in Abhängigkeit der spezifischen schulischen und individuellen Voraussetzungen):

Das Unterrichtsvorhaben dient der eigenständigen Entdeckung des multikulturellen Londons und seiner Sehenswürdigkeiten durch das Anfertigen eines Dossiers/einer Präsentation. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, einen Ausflug nach London für die Klasse zu planen, Ziele auszuwählen, sich auf einer city map sowie einer tube map zu orientieren, englische Informationen in der Muttersprache zusammenzufassen und Fakten in einer Vermittlerrolle darzulegen. Der methodische Zugriff zur Förderung des selbstständigen Arbeitens erfolgt durch eine Lernaufgabe, die sowohl handlungsorientiert durch role plays in Form simulierter Alltagssituationen, wie sie sich z.B. am Fahrkartenschalter ereignen können, als auch produktionsorientiert ist.

Die Unterrichtsreihe ist als Gerüst zu verstehen, das an Ihre spezielle Lerngruppe und deren Vorwissen und Lernstand angepasst werden muss.

Interkulturelle Kompetenzen
  • Orientierungswissen: Feste und Traditionen, exemplarische historisch oder kulturell wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse, Einblicke in altersgemäße aktuelle kulturelle Ereignisse
  • Werte, Haltungen und Einstellungen: spielerisch andere Sichtweisen erproben (z.B. in Rollenspielen) und kulturspezifische Besonderheiten erkennen
  • Handeln in Begegnungssituationen: fiktive Begegnungssituationen bewältigen; einige wichtige kulturspezifische Verhaltensweisen (u. a. Begrüßungsrituale, Anredekonventionen) kennen und anwenden
Kommunikative und methodische Kompetenzen

Schwerpunkte:

  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen/Sprachmittlung: in Rollenspielen (z.B. Familienbesuch in London) eine Vermittlerrolle einnehmen: Äußerungen verstehen (z.B. bei Stadtführungen) und in der jeweils anderen Sprache das Wichtigste wiedergeben bzw. erklären. Auf einfache Sprechanlässe reagieren und einfache Sprechsituationen bewältigen (u.a. Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden, Informationen austauschen, Auskünfte einholen und geben).
    MK: Dialoge szenisch gestalten (UTM)
  • Schreiben: einfache Modelltexte (u.a. Informationstexte, kurze Geschichten) umformen (z.B. in Dialoge zwischen Tourist und Local)
    MK: eigene Texte nach Vorlagen gestalten und einfache Umformungen vornehmen (u.a. Austauschen, Umstellen, Ausschmücken von Textelementen), Bild- und Textinformationen in Beziehung setzen (z.B. eine eigene Broschüre über London erstellen) (UTM)

Begleitend:

  • Hörverstehen: adaptierten und einfachen authentischen Hörtexten wesentliche praktische Informationen entnehmen
    MK: gelenkte Aufgaben zum detaillierten, suchenden bzw. selektiven und globalen Hören bearbeiten (z.B. Wegbeschreibungen)
  • Leseverstehen: kurzen öffentlichen Alltagstexten (z.B. Informationsbroschüren, Stadtplänen, U-Bahn-Plänen, Reiseführern) die wesentlichen Informationen entnehmen
    MK: einfache authentische Materialien (vor allem Texte und Bilder) im Internet recherchieren und themenspezifisch für ein Dossier/für eine Präsentation zusammenstellen (SL)
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln
Aussprache und Intonation: die Intonation von Fragen und Aufforderungen angemessen realisieren
Wortschatz: über einen hinreichend großen Grundwortschatz verfügen, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden und sich in Alltagssituationen verständigen zu können (z. B. giving explanations, asking for information, expressing emotions)
Grammatik: ein grammatisches Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen soweit korrekt verwenden, dass die Verständlichkeit gesichert ist: z.B. Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Geschehnisse eines Ausfluges nach London benennen und beschreiben (z.B. unregelmäßige Verbformen des simple past, relative clauses), Fragen und Aufforderungen formulieren (z.B. giving and asking for directions)
Orthographie: zunehmend sicher über dieOrthographie eines erweiterten Grundwortschatzes verfügen

Die differenzierten Aufgaben orientieren sich an den im Kernlehrplan Englisch Sek. I genannten Kompetenzen.
Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die im zieldifferenten Bildungsgang Lernen unterrichtet werden, bilden keine homogene Gruppe.
Für den Erwerb eines dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschlusses (§ 35 Abs. 3 AO-SF) bilden die Kompetenzerwartungen des Kernlehrplanes Hauptschule die Grundlage für die inhaltliche Gestaltung. Diesen Abschluss kann nur erwerben, wer in den beiden letzten Schulbesuchsjahren am Englischunterricht teilgenommen hat (siehe § 35 Abs. 4 AO-SF). Beschließt die Klassenkonferenz in einer früheren Klasse den Verzicht auf Englischunterricht zugunsten verstärkter Bildungsangebote in anderen Fächern der Stundentafel (§ 31 Abs. 2 AO-SF), sollte sie mögliche Folgen für den fremdsprachlichen Kompetenzerwerb im Fach Englisch sowie den Erwerb eines dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschlusses bedenken.
Inwieweit dieser im Fokus eines Lerners liegt, wird durch die fortlaufende Dokumentation der individuellen Bildungsbiografie im Lern- und Entwicklungsplan festgehalten.

Gemäß Paragraf 17 der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (AO-SF) erfolgt mindestens einmal jährlich durch die Klassenkonferenz eine Überprüfung dahingehend, ob der festgestellte Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und der festgelegte Förderschwerpunkt weiterhin bestehen.

Die Lern- und Entwicklungsplanung legt die individuelle Zielerreichung fest. Hinsichtlich der fachlichen Ziele ist sie am Kernlehrplan Deutsch für die Hauptschule bzw. Grundschule orientiert. Die Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (AO-SF) macht in Paragraf 32 zur Leistungsbewertung folgende Ausführungen:

§ 32 Leistungsbewertung
(1) Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.
(2) Die Schulkonferenz kann beschließen, dass ab Klasse 4 oder ab einer höheren Klasse die Bewertung einzelner Leistungen von Schülerinnen und Schülern zusätzlich mit Noten möglich ist. Dies setzt voraus, dass die Leistung den Anforderungen der jeweils vorhergehenden Jahrgangsstufe der Grundschule oder der Hauptschule entspricht. Dieser Maßstab ist kenntlich zu machen.

Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die im zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung unterrichtet werden, bilden keine homogene Gruppe.
Inwieweit die unterrichtlichen Angebote für den individuellen Lerner bedeutsam sind, ist abhängig von seinen Bildungsmöglichkeiten. Der jeweils eigene Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert fortlaufend die individuelle Bildungsbiografie.

Gemäß Paragraf 17 der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (AO-SF) erfolgt mindestens einmal jährlich durch die Klassenkonferenz eine Überprüfung dahingehend, ob der festgestellte Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und der festgelegte Förderschwerpunkt weiterhin bestehen.

Die Lern- und Entwicklungsplanung legt die individuelle Zielerreichung fest. Die Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (AO-SF) macht in den Paragrafen 38 und 40 zum Unterricht bzw. der Leistungsbewertung folgende Ausführungen:

§ 38 Unterricht
Der Unterricht fördert Kompetenzen in den Entwicklungsbereichen Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sozialisation und Kommunikation. Er erstreckt sich auf die Aufgabenfelder Sprache und Kommunikation, Mathematik, und naturwissenschaftlichen Unterricht, Arbeitslehre, Bewegungserziehung/Sport, musisch-ästhetische Erziehung und Religiöse Erziehung/Ethik. Die Gewichtung der unterrichtlichen Angebote richtet sich nach den Bildungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.

§ 40 Leistungsbewertung
Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im Förderplan festgelegten Ziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.

 Unterrichtssequenz IUnterrichtssequenz IIUnterrichtssequenz IIIUnterrichtssequenz IV
 1. Teilsequenz2. Teilsequenz   
Arbeits-
schwerpunkt 1

Interkulturelle Kompetenzen (Orientierungs-wissen):

kulturell bedeutsame

Persönlichkeiten(famous sights and characters in London)

(M10 und M10.1)

Sprechen: zusammen-hängendes Sprechen

Über zukünftige Ereignisse (aus dem eigenen Erfahrungs-bereich) berichten und erzählen (going-to-future)

(M2, 3, 4.1, 4.2)

oder

Leseverstehen & zusammen-hängendes Sprechen

kurzen Texten wesentliche Informationen entnehmen

(M10.1)

Leseverstehen:

Sätzen zu Sehenswürdigkeiten wesentliche Informationen entnehmen

(M9, M 6.1, M 6.2)

Sprechen: Zusammenhängendes Sprechen

Vorlieben in Bezug auf Lebensmittel äußern (M 9, M12)

Sprechen:

Zusammenhängendes Sprechen

Vorlieben und Abneigungen in Bezug auf Lebensmittel äußern

(M9, M12)

Arbeits-
schwerpunkt 2

Sprechen:

an Gesprächen teilnehmen

Dialog zum Abendprogramm gestalten

(M9, M7, M7.1)

Schreiben

einfache Modelltexte (Zeitplan, Wegbeschreibungen) schreiben und in Dialoge umformen

(M 9, M13)

Sprechen:

Zusammenhängendes Sprechen

einen Plan für ein Picknick verfassen und kommunizieren

(M 9, M12)

Arbeits-
schwerpunkt 3

Leseverstehen:

Texte über Sehenswürdigkeitenlesen und wesentliche Informationen entnehmen

(M 9, M8, Internetrecherche)

Sprechen:

Zusammenhängendes Sprechen

Wegbeschreibungen verfassen und darüber kommunizieren

(M 9, M17)

Sprechen:

Zusammenhängendes Sprechen

eine Präsentation für einen Elternabend planen und vorstellen

(M 9, M19)

Hinweise zur Planung

Die Planung erfolgt auf der Grundlage des Schulinternen Beispiellehrplans (SILP) für die Sekundarstufe I, Gymnasium (G8). Die hier dargestellte Planung bildet einen Ausschnitt aus dem Unterrichtsvorhaben ab.

Neben den Kompetenzerwartungen des Bildungsganges „Gymnasium“ (G8) werden mit Blick auf das zieldifferente Lernen mögliche Entwicklungschancen benannt, die, abhängig vom Lern- und Entwicklungsplan der Schülerinnen und Schüler, individuelle Berücksichtigung für Einzelne oder Gruppen finden können.

Eine Konkretisierung erfolgt durch Absprachen zwischen der Lehrkraft der allgemeinen Schule und der Förderschullehrkraft. Die Entscheidung, ob diese Entwicklungschancen im Klassenunterricht oder in speziellen Fördersettings in ausreichendem Maß zum Tragen kommen können, kann ebenfalls nur in Abhängigkeit vom Fähigkeitsprofil einer Schülerin/eines Schülers getroffen werden.
Unabhängig von der Fragestellung der zieldifferenten Bildungsgänge spielt auch im Gemeinsamen Lernen die Unterstützung zielgleich geförderter Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf durch Nachteilsausgleich eine Rolle.

Dargestellt werden vier Unterrichtssequenzen, in denen die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage eines timetable gemeinsam in der Klasse ein Programm für eine dreitägige Reise nach London erarbeiten. Die aufgeführten Phasen können durchaus auch ineinander verzahnt und parallel verlaufen (z.B. bei stark variierenden Arbeitstempi).
In drei verschiedenen Arbeitsschwerpunkten kann niveaudifferenziert gearbeitet werden. Da die Materialien inhaltlich aufeinander bezogen sind, bieten sie sowohl Möglichkeiten der Förderung als auch der Herausforderung. Die einzelnen Arbeitsschwerpunkte sind so ausgewählt, dass allen ein individueller Lernerfolg ermöglicht wird.

Im Sinne eines inklusiv gedachten Unterrichts stehen grundsätzlich alle Aufgaben und Materialien Allen offen. Abhängig von der individuellen Lernausgangslage erfolgt eine flexible Zuordnung zu einem Arbeitsschwerpunkt durch die Lehrkraft oder die Schülerin/den Schüler.
Die differenzierte Unterrichtsplanung berücksichtigt unterschiedlichste Lernniveaus und hält deshalb auch Materialien vor, die nicht den Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans für das Gymnasium entsprechen.
Die Lehrkraft unterstützt durch Beratung Schülerinnen und Schüler bei der Auswahl geeigneter Materialien.

Die Schülerinnen und Schüler sind u.a. durch kooperative Arbeitsformen an selbstständiges Arbeiten herangeführt worden, so dass sie es gewohnt sind, Materialien auszuwählen und adäquat zu nutzen. Die Lehrkraft und andere Schülerinnen und Schüler zur Unterstützung in den eigenen Lernprozess einzubeziehen, stellt ein vertrautes Arbeiten dar. Entsprechende Absprachen und Rituale sind dazu getroffen worden und werden im Material dargestellt.

Arbeitsschwerpunkt 1: planning our day – structure & meals

Language structure/chunks: On Monday, we visit…/we are going to….

chunks: vor allem expressing likes and dislikes

Arbeitsschwerpunkt 2: asking the way

Language structure/chunks:

Excuse me please…, turn right…, turn left…, the restaurant is next to…..

chunks: vor allem asking for/giving information

Arbeitsschwerpunkt 3: During our trip, we would like to/we are going to visit…

Language structure/chunks: On Monday, we would like to see/visit/explore….; We are going to visit…

chunks: giving explanations, expressing opinions

Die Grundaufgaben im dritten Arbeitsschwerpunkt sind entsprechend der Kompetenzerwartungen des Bildungsganges Gymnasium (G8) konstruiert.

Die Materialien für den ersten Arbeitsschwerpunkt sind abgestimmt auf lernschwache Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Arbeitsgedächtnis- und Aufmerksamkeitsressourcen klar gegliederte und visuell besonders unterstützte Arbeitsmaterialien benötigen um die Informationsverarbeitung zu erleichtern. Die Materialien für den zweiten Arbeitsschwerpunkt bieten Fördermöglichkeiten im Hinblick auf den Arbeitsschwerpunkt 3 und weitere Herausforderungen bezogen auf dem Arbeitsschwerpunkt 1.

Die in den Unterrichtsvorhaben: „Fun in town“ (5.2.1) und „Let’s go shopping“ (5.2.2) grundgelegten kommunikativen Handlungssituationen wie z.B. Begrüßungsrituale, Höflichkeitsfloskeln kommen in diesem Unterrichtsvorhaben erneut zur Anwendung und können so weiter gefestigt werden.
Die Schülerinnen und Schüler, die schwerpunktmäßig den Arbeitsschwerpunkt 1 bearbeiten, verwalten den timetable für die dreitägige Klassenfahrt. Sie fügen zuerst zwei sights ein. Schülerinnen und Schüler, die weitere sights und mögliche activities erarbeiten, müssen die Verwalterinnen/Verwalter des timetable im Arbeitsprozess nach möglichen time slots fragen.
Dabei wird das sprachliche Handeln der Schülerinnen und Schüler durch sprachlich und visuell differenzierte phrases strukturiert.

Beispiel:

Die Grafik zeigt ein Strichmännchen, das auf einem Stuhl an einem Schreibtisch sitzt. Die Unterarme des Männchens liegen auf dem Tisch, der Kopf ist leicht nach unten gebeugt. Work alone.
Die Grafik zeigt eine Brille mit runden Brillengläsern.Read the text.

Find out when we can visit the sights.

 

unterstützende Visualisierung durch Icons aus dem Metacom Material; „METACOM“ Symbole © Annette Kitzinger; das Material darf nur in dieser Form verwendet werden; für die eigene Gestaltung von Arbeitsmaterial ist der Erwerb der DVD notwendig.

In der Verlaufsplanung werden die Arbeitsschritte im Überblick dargestellt. Ausführliche Arbeitsanweisungen finden sich jeweils im Material.

Advance Organizer

Der Advance Organizer zum Unterrichtsvorhaben "A trip to London" bietet Struktur, Übersicht, Orientierung und Zieltransparenz für alle Schülerinnen und Schüler. Er umfasst alle Inhalte der geplanten Unterrichtssequenzen, beschreibt Kompetenzanforderungen des Faches und markiert den Kern des Themas.
Die Lehrkraft führt mit Hilfe des Advance organizers in das Unterrichtsvorhaben ein. Dieser bleibt in allen Stunden präsent.

Der Advance Organizer bildet die Inhalte der geplanten Unterrichtssequenz unterteilt in Kästchen, Schlagwörter, Grafiken und fünf Fotos ab.  Oben links befindet sich ein Farbfoto, das den Blick von oben über die Themse in London zeigt. Zu sehen sind kleine Schiffe auf dem Wasser, Gebäude, die das Ufer säumen und zwei Brücken.  Links unterhalb des Fotos befindet sich ein Kasten mit dem Text: „We are going to: work with a partner, work in a group, give help, ask for help.“ Oben rechts ist die Ecke mit einem Strich von den anderen Inhalten im Advance Organizer abgetrennt, hier werden die angestrebten „products: timetable, presentation, role play“ aufgezählt und von einer Grafik verdeutlicht. Diese zeigt ein Strichmännchen, das neben einer Tafel steht und die dort abgebildeten Informationen zu erläutern scheint. In der Mitte des Advance Organizers befindet sich unter der Überschrift „A trip to London“ der Satzanfang „We are going to…“, in einem Kasten. Unterhalb sind vier Satzenden in einem Viereck angeordnet und werden mit Grafiken und Fotos verdeutlicht: 1) „…find our way to the hostel.“, verdeutlicht mit einem Ausschnitt aus der Straßenkarte von London, 2) „…talk about English food.“, verdeutlicht durch ein Foto, auf dem man zwei Scheiben helles Brot auf einem weißen Teller liegen sieht und ein Foto, auf dem man einen Topf mit baked beans sieht, 3) „…look at famous sights.“, verdeutlicht von zwei Fotos, auf dem man den Tower of London und das Riesenrad „London Eye“ sieht, und 4)„…meet famous characters.“ verdeutlicht durch eine Grafik, auf der zwei Strichmännchen abgebildet sind, die sich gegenseitig zuwinken. Unterhalb des Vierecks aus Satzenden befindet sich ein länglicher Kasten, in dem der Satzanfang von oben mit den Formulierungen „…ask for information“, „…ask the way“, „…talk about plans“, „…talk about likes and dislikes“ beendet wird. Auch drei Grafiken befinden sich in diesem Kasten: ein Gesicht, aus dessen Mund Schallwellen und ein Fragezeichen zu kommen scheinen, ein grüner Kreis mit einem nach oben gereckten Daumen und einem roten Kreis mit einem nach unten gereckten Daumen.

Der Advance Organizer enthält unterstützende Visualisierungen durch Icons aus dem Metacom Material: "METACOM" Symbole © Anette Kitzinger; das Material darf nur in dieser Form verwendet werden; für die eigene Gestaltung von Unterrichtsmaterial ist der Erwerb der DVD notwendig.

Lernaufgabe A trip to London (Klasse 6, Gy) mit Impulsen zur Binnendifferenzierung / zum zieldifferenten Lernen, Unterrichtssequenz 1

Schwerpunktziele der Unterrichtssequenz

Zum Erwerb eines qualifizierten Abschlusses im zieldifferenten Bildungsgang Lernen bilden Kompetenzerwartungen des Kernlehrplanes Hauptschule die Grundlage. Inwieweit dieser im Fokus eines Lerners liegt, wird durch die fortlaufende Dokumentation der individuellen Bildungsbiografie im Lern- und Entwicklungsplan festgehalten.

Inwieweit die unterrichtlichen Angebote für den individuellen Lerner im zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung bedeutsam sind, ist abhängig von seinen Bildungsmöglichkeiten. Der jeweils eigene Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert fortlaufend die individuelle Bildungsbiografie.

1. Teilsequenz:

KLP Sek I Gy – Interkulturelle Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler erwerben in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage interkulturelles Wissen, indem sie einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons in Wort und Bild kennenlernen und abhängig von ihrer individuellen Lernausgangslage benennen und zuordnen.

2. Teilsequenz:

KLP Sek I Gy – Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit & Sprechen: zusammenhängendes Sprechen

Die Schülerinnen und Schüler rezipieren in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage die Verwendung des going-to-future als sprachliches Mittel, um zukünftiges Geschehen ausdrücken zu können, indem sie den Weg der Figuren Paddington Bear und Sherlock Holmes durch London nachvollziehen. 

oder

KLP Sek I Gy – Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler entnehmen in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage kurzen einfachen Texten wesentliche Informationen, indem sie sich in verschiedenen Übungsformen vertiefend mit ausgewählten Sehenswürdigkeiten in London auseinandersetzen.

Entwicklungschancen

Die Entwicklungsbereiche Kognition/Lernentwicklung, sprachliches und kommunikatives Handeln, soziale und emotionale Entwicklung und senso-motorische Entwicklung sind für die Förderschwerpunkte Lernen und geistige Entwicklung basal (siehe KMK Empfehlungen für die beiden Förderschwerpunkte).

Bezogen auf die Aufgaben werden im Folgenden die basalen Entwicklungschancen in Ergänzung zu den fachlichen dargestellt. Eine Anschlussfähigkeit zur Lern- und Entwicklungsplanung wird dadurch hergestellt. Sonderpädagoginnen und -pädagogen unterstützen in diesen Bereichen.

Sprachliches und kommunikatives Handeln:

- Zuhörkompetenz während Plenumsphasen (Visualisierungen geben Unterstützung)
- Gesprächsbereitschaft bzw. Gesprächssicherheit im Plenum, in Gruppen (bei Bedarf kann zunächst zugehört und beobachtet werden)
- Sprechen in Lernsituationen (Frage-Antwort-Kette, choral repetion…)

Kognition/Lernentwicklung:

- Selbstkontrollstrategien (den help desk nutzen)
- Aufmerksamkeit und Konzentration in Plenumsphasen (Visualisierungen geben Unterstützung)
- Selbstständigkeit und Organisation während differenzierter Unterrichtsphasen (z.B. Memory spielen zur Vertiefung/Übung)

Motorik/Wahrnehmung:

- visuelle Wahrnehmung: Bildinhalte erkennen und beschreiben
- visuelle Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung bzw. Bild-Bild-Zuordnung
 

- auditive Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung

Soziale und emotionale Entwicklung:

- Kooperationsfähigkeit während Partner- und Gruppenarbeit (Motivation durch das Memory-/Dominospiel)
- Selbstbild: um Hilfe bitten; Hilfe annehmen; Hilfe geben

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Optional: AnfangsritualWarm-up: Schülerinnen und Schüler nennen Vokabeln zu bestimmten Oberthemen, die zum Unterrichtsvorhaben passen (z.B. in the city, in London, in a hostel, on a class trip…), Steuerung der Schüleräußerungen ggf. mit Hilfe eines Balls, der zugeworfen wird.Plenumggf. Ball
Aufnehmen (Einführen / Anknüpfen / Vorentlasten)

Einführung durch die Lehrkraft:

- introduction of Paddington Bear:

- “Paddington Bear” is new in London and presents what he is going to do. Paddington says: “I’m going to …”

In den darauffolgenden Sätzen verwendet die Lehrkraft deutlich das going-to-future

Plenum

pictures of Paddington

Buchabschnitt:Ankunft Paddington´s

Filmausschnitt mit der Ankunft Paddington´s in London


pictures of London sights with their names

(großformatig)

Pronunciation Practice – Sicherung der Aussprache der sightsBietet Support:
Übungs- oder Spielvarianten mit Choral Repetition
Plenumpictures and words (see above)
RitualÜberblick über den weiteren Ablauf der weiteren SequenzPlenumKlassen-spezifische Form eines Ablaufplans
Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Üben

Frage-Antwortkette (nach Musterbeispiel der Lehrkraft)

- die SuS ziehen dafür je eine Bildkarte mit einem London Sight und formulieren:

> What are you going to do in London?

> I’m going to …

> What are you going to do in London?

> …

Plenum

Frage- und Antwortmuster an der Tafel

pictures and words (see above)

 

digitaler Vorlesestift
 

Festigen I (mündlich)Mit den gleichen sprachlichen Mitteln wird in PA die Übung fortgeführt, jedoch ziehen die SuS jetzt weitere Bilder von Sights of London und befragen sich mehrfach gegenseitig.Partnerarbeit- sets of pictures and words Handformat (M2)
Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Einführung des going-to-future als sprachliches Mittel

Introduction of Sherlock Holmes and Paddington Bear

Einführung Positive Statements mit Visualisierung und im Unterrichtsgespräch Bewusstmachung von Form und Regeln:

I am Paddington.

I am going to visit London.

This is Sherlock Holmes.

He is going to show me around.

We are going to have fun.

Plenumpictures of Sherlock Holmes and Paddington
Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot

Festigen II

(Lesen und Schreiben)

Read and mark / read and fill in the gaps

Supportstruktur:

- die Ergebniskontrolle kann im Plenum oder auch durch Pair-Check /am help desk erfolgen.

Zur Vertiefung/Übung können einige Schülerinnen und Schüler das Memory (Domino) spielen.

Codierung der Karten in beiden Versionen mit dem digitalen Vorlesestift ermöglicht: Kontrolle der Aussprache für alle Schülerinnen und Schüler

Einzelarbeit

Paddington´s plan
(different versions) (M 3)

M 10/M 10.1

Festigen II b /

Anwenden

Dialogue Practice “Paddington Bear” als Angebot für schnelle Schülerinnen und SchülerPartnerarbeitDialogue Practice (three versions) (M 4)
Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
PräsentationEinzelne Ergebnisse aus den letzten Phasen können präsentiert werden (z.B. freiwillig und/oder nach dem Zufallsprinzip)Plenum 

Lernaufgabe A trip to London (Klasse 6, Gy) mit Impulsen zur Binnendifferenzierung/ zum zieldifferenten Lernen, Unterrichtssequenz 2

Thema der 2. Unterrichtssequenz:
Making plans for our class trip – Einführung und Bewusstmachung des going-to-future als sprachliches Mittel zur Beschreibung von Tagesplänen

Schwerpunktziele der Unterrichtssequenz

Zum Erwerb eines qualifizierten Abschlusses im zieldifferenten Bildungsgang Lernen bilden Kompetenzerwartungen des Kernlehrplanes Hauptschule die Grundlage. Inwieweit dieser im Fokus eines Lerners liegt, wird durch die fortlaufende Dokumentation der individuellen Bildungsbiografie im Lern- und Entwicklungsplan festgehalten.

Inwieweit die unterrichtlichen Angebote für den individuellen Lerner im zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung bedeutsam sind, ist abhängig von seinen Bildungsmöglichkeiten. Der jeweils eigene Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert fortlaufend die individuelle Bildungsbiografie.

KLP Sek I Gy – Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit

Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, das going-to-future anzuwenden, indem sie sich in Partnerarbeit die Pläne der Figur Paddington Bear vorstellen und eigene Pläne formulieren.

oder:

KLP Sek I Gy – Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, kurzen Texten wesentliche Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten in London zu entnehmen, indem sie das going-to-future (positive statements) in verschiedenen Übungsformen anwenden.

Entwicklungschancen

Die Entwicklungsbereiche Kognition/Lernentwicklung, sprachliches und kommunikatives Handeln, soziale und emotionale Entwicklung und senso-motorische Entwicklung sind für die Förderschwerpunkte Lernen und geistige Entwicklung basal (siehe KMK Empfehlungen für die beiden Förderschwerpunkte).

Bezogen auf die Aufgaben werden im Folgenden die basalen Entwicklungschancen in Ergänzung zu den fachlichen dargestellt. Eine Anschlussfähigkeit zur Lern- und Entwicklungsplanung wird dadurch hergestellt. Sonderpädagoginnen und -pädagogen unterstützen in diesen Bereichen.

Sprachliches und kommunikatives Handeln:

- Gesprächsbereitschaft bzw. Gesprächssicherheit im Plenum, in Gruppen
- Körperhaltung, Körperstellung entsprechend der kommunikativen Handlungssituation ausrichten (Präsentation der Arbeitsergebnisse)

Kognition/Lernentwicklung:

- zeitlich strukturierte Abläufe erfassen und planen (Umgang mit dem timetable)
- Aussagen mit den Kategorien „richtig“ und „falsch“ beurteilen
- den eigenen Lernprozess organisieren (Markierungen am advance organizer nutzen)
- Selbstständigkeit und Organisation während differenzierter Unterrichtsphasen (z.B. Memory/Domino spielen zur Vertiefung/Übung)

Motorik/Wahrnehmung:

- visuelle Wahrnehmung: Bildinhalte erkennen und beschreiben
- visuelle Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung bzw. Bild-Bild-Zuordnung
- auditive Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung
- Figur-Grund-Wahrnehmung (Orientierung auf dem timetable)
- Raumorientierung und Bewegungskoordination (Präsentation der Arbeitsergebnisse)

Soziale und emotionale Entwicklung:

- Kooperationsfähigkeit während Partner- und Gruppenarbeit
- soziale Verantwortung während der Gruppenarbeit übernehmen (Rollenkarte nutzen)
- Selbstbild: um Hilfe bitten; Hilfe annehmen; Hilfe geben

Phasen/
Schwerpunkte
Aufgaben/AktivitätenSozial-
form
Material-
angebot
Einführung
Optional:
Anfangsritual
z.B. Warm-up mit Speech Bubbles ‚Planning a day‘: Schülerinnen und Schüler bekommen eine Tandemkarte, gehen mit ihr durch den Raum und stellen verschiedenen Mitschülern die Frage, welche diese dann beantworten (‚Five stay – most stray‘)PlenumSpeech Bubbles ‚Planning a day‘
Ritual

Überblick über Ablauf, Sozialformen, Kompetenzerwartungen mit Einführung des advance organizer

Lehrkraft präsentiert anhand farbiger Pagemarker am advance organizer, an welchem Thema welche Gruppe heute arbeiten wird:

Arbeitsschwerpunkt 1: …read about sights

Arbeitsschwerpunkt 2: …make plans for an evening Arbeitsschwerpunkt 3: …read and talk about sights

Plenum

- advance organizer
 

klassenspezifische Form eines Ablaufplanes der Stunde

drei farbige Pagemarker

Einführung des timetableEinführung der Struktur des timetable im UnterrichtsgesprächPlenum- als Folie M 9
Arbeitsschwerpunkt 1: planning our day – structure & meals

Language structure/chunks: On Monday, we visit…/we are going to….

chunks: vor allem expressing likes and dislikes

Arbeitsschwerpunkt 2: asking the way

Language structure/chunks:

Excuse me please…, turn right…, turn left…, the restaurant is next to…..

chunks: vor allem asking for/giving information

Arbeitsschwerpunkt 3: During our trip, we would like to/we are going to visit…

Language structure/chunks: On Monday, we would like to see/visit/explore….; We are going to visit…

chunks: giving explanations, expressing opinions

Der help desk bietet Support:
- Domino/ Memory im unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
- Hilfen zu den Aufgabenstellungen
- Zusatz- bzw. Übungsaufgaben (Einsatz von Materialien aus Lehrwerken)
- Sprachliche Hilfen zur Vorbereitung der Präsentation für alle drei Gruppen

Phasen/
Schwerpunkte
Aufgaben/AktivitätenSozial-
form
Material-
angebot
 
 Arbeitsschwerpunkt 1 
Erarbeiten und Vertiefen

- Zuordnen von Bildern der Sehenswürdigkeiten und deren Namen auf Karten
- Einordnen der Karten auf dem timetable anhand eines Textes
- Einüben der Präsentation des Ergebnisses

Optional:
- Right-wrong-sentences

Verschiedene Sozialformen je nach Arbeitsschwerpunkt

Vorbereitete Arbeitstische mit Arbeitsaufträgen

Anregung: Für eine bessere Organisation könnten im Sinne des kooperativen Lernens Rollenkarten in jeder Gruppe verteilt werden

(M 6.1)
(M 6.2)

 
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen 
Arbeitsschwerpunkt 2 
- Schreiben eines eigenen Dialogs auf der Grundlage des Beispieldialogs
- Planung eines Abendprogramms für die Klassenfahrt nach Absprache mit Arbeitsschwerpunkt 1
- Einüben der Präsentation des Ergebnisses
 AB (M 7)
language support (M 7.1)
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen 
Arbeitsschwerpunkt 3 
- Leseverstehen
- Einigung auf eine Sehenswürdigkeit mit Begründung
- Einüben der Präsentation des Ergebnisses
 

AB (M 8),

ggf. Internetrecherche

Phasen/
Schwerpunkte
Aufgaben/AktivitätenSozial-
form
Material-
angebot
 
PräsentationNach Abschluss der Präsentationen der jeweiligen Gruppen übertragen die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse auf den eigenen timetable.Plenum/ EA im WechselAB timetable (M 9) 
Arbeitsschwerpunkt 1 
Präsentation des timetable. Eine Schülerin/ein Schüler aus einer anderen Gruppe legt während der Präsentation vorbereitete Folienstücke auf die entsprechenden Felder des timetable

OHP

Folie mit timetable

Folienstücke mit den Bildern der Sehenswürdig-keiten.

 
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen 
Arbeitsschwerpunkt 2 
Jedes Paar stellt einen Plan für einen Abend vor. Die Lehrkraft notiert die jeweiligen Vorschläge stichwortartig an der Tafel. 

OHP

Folie mit timetable
Tafel

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen 
Nach allen Präsentationen aus dem Arbeitsschwerpunkt 2 stimmt die Klasse über die vorgestellten Pläne ab und einigt sich so auf einen gemeinsamen Vorschlag. Eine Schülerin/ein Schüler (möglichst aus der Gruppe, die den Arbeitsschwerpunkt 1 bearbeitet hat) trägt diesen Vorschlag in den gemeinsamen timetable ein. 

Arbeitsschwerpunkt 3:

(Ggf. muss die Präsentation dieser Gruppe in der kommenden Stunde zu Beginn stattfinden.)

Jedes Paar stellt seine „Lieblingssehenswürdigkeit“ vor und begründet, warum es diese besichtigen möchte. Die Lehrkraft oder eine Schülerin/ein Schüler der Gruppe, die hierzu gearbeitet haben, notiert die jeweiligen Vorschläge unter Verwendung der bekannten Bild-/ Wortkarten stichwortartig an der Tafel.

OHP
Folie mit timetable

(M9)

Tafel

Nach allen Präsentationen aus dem Arbeitsschwerpunkt 3 stimmt die Klasse ab, welche beiden Sehenswürdigkeiten an welchen noch freien Zeiten im timetable besichtigt werden sollen.
Ein Feld im timetable bleibt dabei frei und wird in der nächsten Doppelstunde gefüllt.
Nach jedem Einigungsprozess trägt eine Schülerin/ein Schüler aus einer anderen Gruppe den Programmpunkt auf der Folie ein.
 

Lernaufgabe A trip to London (Klasse 6, Gy) mit Impulsen zur Binnendifferenzierung / zum zieldifferenten Lernen, Unterrichtssequenz 3

Thema der 3. Unterrichtssequenz: So much to do in London – Alltagssituationen bei einer Klassenfahrt in London sprachlich aushandeln

Schwerpunktziele der Unterrichtssequenz

Zum Erwerb eines qualifizierten Abschlusses im zieldifferenten Bildungsgang Lernen bilden Kompetenzerwartungen des Kernlehrplanes Hauptschule die Grundlage. Inwieweit dieser im Fokus eines Lerners liegt, wird durch die fortlaufende Dokumentation der individuellen Bildungsbiografie im Lern- und Entwicklungsplan festgehalten.
Inwieweit die unterrichtlichen Angebote für den individuellen Lerner im zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung bedeutsam sind, ist abhängig von seinen Bildungsmöglichkeiten. Der jeweils eigene Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert fortlaufend die individuelle Bildungsbiografie.

KLP Sek I HS/Gy – Sprechen: An Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler reagieren in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage auf einfache Sprechanlässe, indem sie sich in verschiedenen Übungsformen über typisches englisches Essen austauschen und ihre Vorlieben äußern.
oder
KLP Sek I Gy – Schreiben und Sprechen: An Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, kurze einfach strukturierte Texte zu schreiben, indem sie eine Wegbeschreibung von der Jugendherberge zur nächsten U-Bahn-Station beschreiben und diese in eine einfache Sprechsituation umformen.
oder
KLP Sek I Gy – Schreiben & Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, kurze zusammenhängende Texte zu schreiben, indem sie eine Wegbeschreibung von der Jugendherberge zu einer ausgewählten Sehenswürdigkeit formulieren und dies nach Vorbereitung als Arbeitsergebnis präsentieren

Entwicklungschancen

Die Entwicklungsbereiche Kognition/Lernentwicklung, sprachliches und kommunikatives Handeln, soziale und emotionale Entwicklung und senso-motorische Entwicklung sind für die Förderschwerpunkte Lernen und geistige Entwicklung basal (siehe KMK Empfehlungen für die beiden Förderschwerpunkte).
Bezogen auf die Aufgaben werden im Folgenden die basalen Entwicklungschancen in Ergänzung zu den fachlichen dargestellt. Eine Anschlussfähigkeit zur Lern- und Entwicklungsplanung wird dadurch hergestellt. Sonderpädagoginnen und -pädagogen unterstützen in diesen Bereichen.

Sprachliches und kommunikatives Handeln:
- Gesprächsbereitschaft bzw. Gesprächssicherheit im Plenum, in Gruppen
- Körperhaltung, Körperstellung entsprechend der kommunikativen Handlungssituation ausrichten (Präsentation der Arbeitsergebnisse)
- Sprechen in Lernsituationen (Frage-Antwort-Kette, choral repetion…)

Kognition/Lernentwicklung:
- zeitlich strukturierte Abläufe erfassen und planen (Umgang mit dem timetable)
- Kategorien bilden (Lebensmittel identifizieren und nach Oberbegriffen ordnen)
- den eigenen Lernprozess organisieren (Markierungen am advance organizer nutzen)
- Selbstständigkeit und Organisation während differenzierter Unterrichtsphasen (z.B. Memory spielen zur Vertiefung/Übung)
- Selbstkontrollstrategien (den help desk nutzen)
- Lebensmittel mit den Kategorien “I like“ und “I don`t like“ beurteilen

Motorik/Wahrnehmung:
- Richtungsangaben verstehen und umsetzen
- visuelle Wahrnehmung: Bildinhalte erkennen und beschreiben
- visuelle Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung bzw. Bild-Bild-Zuordnung
- auditive Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung
- Figur-Grund-Wahrnehmung (Orientierung auf dem timetable)
- Raumorientierung und Bewegungskoordination (Präsentation der Arbeitsergebnisse)

Soziale und emotionale Entwicklung:
- Kooperationsfähigkeit während Partner- und Gruppenarbeit
- soziale Verantwortung während der Gruppenarbeit übernehmen (Rollenkarte nutzen)
- Selbstbild: um Hilfe bitten; Hilfe annehmen; Hilfe geben

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Optional: Anfangsritualz.B. Variation des Warm-up mit Speech Bubbles ‚Planning a day‘: M21Schülerinnen und Schüler bekommen eine Tandemkarte, gehen mit ihr durch den Raum, stellen einer Mitschülerin/einem Mitschüler die Frage und werden von ihm befragt. Anschließend tauschen sie ihre Karten und stellen nun einer Anderen/einem Anderen die neue Frage usw.
(Milling around)
PlenumSpeech Bubbles ‚Planning a day‘
Einstieg (Einführen / Anknüpfen / Vorentlasten)
Ritual

- Präsentation des ‘timetable’ mit bisher festgelegten Aktivitäten.
- (ggf. Präsentation des Arbeitsschwerpunktes 3 aus der letzten Unterrichtssequenz und dementsprechende Ergänzung des ‚timetable’.)
- What’s missing?> What can we eat?; > How do we get from the hostel to the sights?

Lehrkraft präsentiert anhand farbiger Pagemarker am advance organizer, an welchem Thema welche Gruppe heute arbeiten wird
Arbeitsschwerpunkt 1:talk about English food.
Arbeitsschwerpunkt 2:…find our way to the hostel.
Arbeitsschwerpunkt 3:…find our way to famous
sights.

(integriertes Vorgehen: Ritual: Überblick über Ablauf, Sozialformen, Kompetenzerwartungen

Plenum

- timetable auf Folie mit bisher festgelegten Inhalten

- drei farbige Pagemarker
- advance organizer

- klassen-spezifische Form eines Ablaufplanes der Stunde


 

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Erarbeiten und Vertiefen >
Arbeit an der jeweiligen Gruppenaufgabe
Arbeitsschwerpunkt 1:
- selbsterklärende Aufgabe am Gruppentisch: Didaktisierte Speisekarte des Hostels lesen und verstehen; mit Partner über Gerichte und Mahlzeiten sprechen, ggf. an help desk Vokabelfragen klären
- Vorbereitung einer Folie für die Präsentation der Mahlzeiten; Üben des Vorsprechens.
- das Identifizieren und Kategorisieren von Lebensmitteln kann durch konkret praktisches Handeln geübt werden; zur Festigung des Wortschatzes können Materialien aus bestehenden Lehrwerken eingesetzt werden
GA

didaktisierte Speisekarte (M11) Arbeitsanweisung zu M11

Folie

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

Arbeitsschwerpunkt 2:
- selbsterklärende Aufgabe am Gruppentisch: didaktisierte Karte der Umgebung des Hostels: drei einfache Dialoge zur Wegbeschreibung lesen und verstehen, den Weg nachvollziehen; ggf. am help desk Vokabelfragen klären.

- Schreiben eines Dialogs: Weg vom Hostel zur nächsten tube station; Sprechen des Dialogs mit einem Partner als Vorbereitung auf Präsentation

ABs Dialoge, Wegbe-schreibungen
AB From the hostel to the tube station
(M13)
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
Arbeitsschwerpunkt 3:
- selbsterklärende Aufgabe am Gruppentisch: Den Weg von Paddington Bear and Sherlock Holmes von der Paddington Station zum London Eye o.ä. anhand einer authentischen Tube map nachvollziehen.
ggf. am help desk Vokabelfragen klären
- Arbeitsteiliges Schreiben von Wegbeschreibungen vom Hostel zu den ausgewählten Sehenswürdigkeiten in PA; Sprechen der Beschreibungen als Vorbereitung auf Präsentation. - For early finishers: Dialog practice and role play

ABs Paddington and Sherlock Holmes and the Tube (M17)

M17.1
eine Tube map für jede Schülerin/jeden Schüler (Rückgriff auf Abbildungen in Lehrwerken bzw. kostenlose Tube maps von London Transport) M16

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozial-
form
Materialangebot
Präsentation der ArbeitsergebnisseArbeitsschwerpunkt 1:
Präsentation der möglichen Gerichte zu jeder Mahlzeit, mündlich und auf einer Folie. Jede Schülerin/jeder Schüler trägt in ihren/seinen timetable ein, was sie/er wann essen möchte. (Alternativ: Klasse einigt sich auf Gerichte.)
Plenumvon Arbeits-schwerpunkt 1 vorbereitete Folie
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
Arbeitsschwerpunkt 2:
Schülerinnen und Schüler spielen den Dialog „Vom Hostel zur Tube Station“ vor; eine Schülerin/ein Schüler aus dem Plenum (zur Sicherung des eigenen Lernerfolgs wäre es gut, wenn jemand aus Arbeitsschwerpunkt 1 diese Aufgabe übernimmt) zeichnet den Weg auf einer Folie nach. (direktes Feedback zu Richtigkeit und Verständlichkeit des Vortrags.)
 Folie mit didaktisierter Karte (M13)
Arbeitsschwerpunkt 3:
Per Zufallsprinzip stellen ein bis zwei Gruppen den Weg zu ihrer Sehenswürdigkeit vor. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Plenum könnten diesen dann an einer großen tube map (oder Folie) nachvollziehen. (Präsentation bei Bedarf auf die nächste Doppelstunde verschieben)
 
Folie oder Plakat mit tube map
 Präsentation des timetable, Erkenntnis, dass noch X Lücken im Plan zu füllen sind > Weiterarbeit in der nächsten Doppelstundeoptional:Plenum 

Lernaufgabe A trip to London (Klasse 6, Gy) mit Impulsen zur Binnendifferenzierung / zum zieldifferenten Lernen, Unterrichtssequenz 4

Thema der 4. Unterrichtssequenz:
Let´s present what we are going to do during our class trip to London – Anwendung des going-to-future zur Planung der Klassenfahrt im Rahmen eines Elternabends

Schwerpunktziele der Unterrichtssequenz

Zum Erwerb eines qualifizierten Abschlusses im zieldifferenten Bildungsgang Lernen bilden Kompetenzerwartungen des Kernlehrplanes Hauptschule die Grundlage. Inwieweit dieser im Fokus eines Lerners liegt, wird durch die fortlaufende Dokumentation der individuellen Bildungsbiografie im Lern- und Entwicklungsplan festgehalten.

Inwieweit die unterrichtlichen Angebote für den individuellen Lerner im zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung bedeutsam sind, ist abhängig von seinen Bildungsmöglichkeiten. Der jeweils eigene Lern- und Entwicklungsplan dokumentiert fortlaufend die individuelle Bildungsbiografie.

KLP Sek I HS/Gy – Sprechen: An Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler reagieren in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage auf einfache Sprechanlässe, indem sie sich über ihr Vorlieben und Abneigungen in Bezug auf Lebensmittel für ein geplantes Picknick in London austauschen.

oder

KLP Sek I HS – Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, sich nach Vorbereitung in kurzen einfach strukturierten Sätzen zusammenhängend mitzuteilen, indem sie Notizen zu einem Plan für ein Picknick verfassen und diese Arbeitsergebnisse vorstellen.

oder

KLP Sek I Gy – Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln & Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler sind in Abhängigkeit von ihrer individuellen Lernausgangslage in der Lage, das going-to-future anzuwenden, indem sie die Vorbereitung für einen Elternabend zur geplanten Klassenfahrt nach London präsentieren.

Entwicklungschancen

Die Entwicklungsbereiche Kognition/Lernentwicklung, sprachliches und kommunikatives Handeln, soziale und emotionale Entwicklung und senso-motorische Entwicklung sind für die Förderschwerpunkte Lernen und geistige Entwicklung basal (siehe KMK Empfehlungen für die beiden Förderschwerpunkte).

Bezogen auf die Aufgaben werden im Folgenden die basalen Entwicklungschancen in Ergänzung zu den fachlichen dargestellt. Eine Anschlussfähigkeit zur Lern- und Entwicklungsplanung wird dadurch hergestellt. Sonderpädagoginnen und -pädagogen unterstützen in diesen Bereichen.

Sprachliches und kommunikatives Handeln:
- Gesprächsbereitschaft/-sicherheit während der Gruppenarbeit (z.B. Abstimmungsprozesse gestalten)
- Auditive Wahrnehmung, Zuhörkompetenz: zielgerichtet zuhören, Schlüsselwörter erfassen und Nachfragen stellen (z.B. während der Präsentation der Arbeitsgruppen)
- Sprechen in Lernsituationen

Kognition/Lernentwicklung:
- zeitlich strukturierte Abläufe erfassen und planen; Planungen Anderen erläutern (Präsentation des timetable)
- Kategorien bilden (Lebensmittel identifizieren und nach Oberbegriffen ordnen)
- den eigenen Lernprozess organisieren (Markierungen am advance organizer nutzen)
- Selbstständigkeit und Organisation während differenzierter Unterrichtsphasen (z.B. Wort-Bild-Zuordnung “food“ zur Vertiefung/Übung)
- Selbstkontrollstrategien (den help desk nutzen)
- Lebensmittel mit den Kategorien “I like“ und “I don`t like“ beurteilen

Motorik/Wahrnehmung:
- Auditive Aufmerksamkeit (siehe auch „Sprachliches Handeln“)
- visuelle Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung
- auditive Differenzierung: Wort-Bild-Zuordnung
- Figur-Grund-Wahrnehmung (Orientierung auf dem timetable)
- Raumorientierung und Bewegungskoordination (Präsentation der Arbeitsergebnisse)

Soziale und emotionale Entwicklung:
- Kooperationsfähigkeit während Partner- und Gruppenarbeit
- soziale Verantwortung während der Gruppenarbeit übernehmen (Rollenkarte nutzen)
- Selbstbild: um Hilfe bitten; Hilfe annehmen; Hilfe geben

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozialformMaterialangebot
Optional: Anfangsritualz.B. Variation des Warm-up mit Speech Bubbles ‚Planning a day‘: S. bekommen eine Tandemkarte, gehen mit ihr durch den Raum, stellen Mitschülern die Frage und werden von ihnen befragt. Anschließend gehen sie zum nächsten Mitschüler. Treffen sie auf einen Schüler/eine Schülerin, die/der dieselbe Frage hat, gehen sie zu ihrem Platz (oder erst, wenn drei S. sich gefunden haben, je nach Anzahl der S. und der Fragen), bis alle S. wieder sitzen.PlenumSpeech Bubbles ‚Planning a day‘, jede Frage zwei- bis dreimal.
Einstieg (Einführen / Anknüpfen / Vorentlasten)

- Präsentation des timetable mit bisher festgelegten Aktivitäten.
- (ggf. Präsentation des Arbeitsschwerpunktes 3 aus der letzten Unterrichtssequenz.)
- What’s missing > Activity Wednesday afternoon;
We would like to plan a picnic in the parc.
- We would like to present the timetable to the parents. We need a plan for the parents’ evening.

- die Lehrkraft präsentiert, z.B. anhand farbiger Pagemarker am advance organizer, welche Arbeitsschwerpunkte heute bearbeitet werden sollen
(Arbeitsschwerpunkt 1: food,
Arbeitsschwerpunkt 2: food to take for a picnic;
Arbeitsschwerpunkt 3: talking about plans)

Plenum

timetable auf Folie mit bisher festgelegten Inhalten

advance organizer

drei farbige Pagemarker

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozialformMaterialangebot
Erarbeiten und Vertiefen > Arbeit an der jeweiligen GruppenaufgabeArbeitsschwerpunkt 1:
- Wiederholung (oder Einführung) Wort-Bild Zuordnungen food;
AB What do you like for a picnic?‚ What do you not like for a picnic?, Sprechübungen dazu.
- Schülerinnen/Schüler einigen sich auf 3 Lebensmittel (LM), die alle mögen und 3 LM, die die Wenigsten mögen und erstellen eine likes / dislikes-Liste
(Vorbereitung für die Präsentation).
GA


Wort-Bildkarten food (M12)

AB Food I like / don’t like for a picnic (M18)

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
Arbeitsschwerpunkt 2:
- Wort-Bildkarten food
- AB What would you like / not like to have for a picnic? Wörter sortieren, in Picknickplan eintragen, Plan ergänzen um andere Lebensmittel, die sie mögen.
- Sprechübungen: Präsentation Picknick-Plan, evtl. zusätzlich auf Folie.

Wort-Bildkarten ‚food’ (M12)

ABs Plan for a picnic (M20)

ggf. Folie mit Picknick -Plan

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
Arbeitsschwerpunkt 3:
- Vorbereitung einer Präsentation für den Elternabend: Nutzung going-to-future; ggf. Erarbeiten eines Plakats, einer Folie o.Ä;
- What are we not going to do? (What could your parents worry about?)
- Aufgaben (auch zur Präsentation) in Gruppe aufteilen
- Einüben der Präsentation

Arbeitsauftrag ‚Elternabend’ mit Verneinung going-to-future

(M19)

ggf. Plakate o.Ä.

Phasen / SchwerpunkteAufgaben/AktivitätenSozialformMaterialangebot
 
Präsentation der Gruppen-ergebnisseArbeitsschwerpunkt 1:
- Die Schülerinnen und Schüler dieser Gruppe werden aufgefordert, sich während der Präsentation der Schülerinnen und Schüler von Arbeitsschwerpunkt 2 zu melden, falls Lebensmittel dabei sind, die auf der dislikes-Liste sind (‚We don’t like…‘). Sie ergänzen ggf. die Lebensmittel, die von der like-Liste fehlen.
Plenumvon Schülerinnen und Schülern erstellte Liste
Arbeitsschwerpunkt 2:
- Schülerinnen und Schüler stellen vor, welche Lebensmittel sie für das Picknick vorbereiten wollen.
Plenumvon Schülerinnen und Schülern erstellte Folie o.Ä.
Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
Arbeitsschwerpunkt 3:
Schülerinnen und Schüler präsentieren die Vorbereitung für den Elternabend inkl. des fertiggestellten timetable. Feedback durch das Plenum; ggf. Ergänzungen / Verbesserungsvorschläge
Plenumvon Schülerinnen und Schülern erstellte Präsentations-materialien
 Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen
 Abschlussreflexion