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Wenn der Raum nicht reicht – Ganztag neu denken

Schule am Dichterviertel in Mülheim
02.10.2026

Wenn der Raum nicht reicht – Ganztag neu denken

Wie kann Ganztag gelingen, wenn die vorhandenen Flächen eigentlich nicht ausreichen? Die Schule am Dichterviertel in Mülheim an der Ruhr zeigt, dass die Antwort nicht allein in zusätzlichem Raum liegen muss. Gemeinsam mit der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft wurden das pädagogisches Konzept und die Raumnutzung neu gedacht. Ziel war es, die Trennung von Bildung und Betreuung pädagogisch, organisatorisch und räumlich aufzulösen. 


Statt Bildung und Betreuung jeweils eigene Flächen zuzuweisen, werden Räume, Nutzungen und pädagogische Angebote neu zusammengedacht. So gelingt es, die vorhandenen Flächen intensiver und vielfältiger zu nutzen und den Ganztag trotz begrenzter räumlicher Ressourcen weiterzuentwickeln.

 
Beim Mobilen Fachtag Pädagogische Architektur können Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort erfahren, wie dieser Veränderungsprozess gelungen ist: Welche Veränderungen im pädagogischen Konzept waren notwendig? Wie übersetzt sich die gemeinsame Idee in Raum und Nutzung? Und was bedeutet dies für Organisation und Zusammenarbeit im Ganztag? 


Die Schule am Dichterviertel bietet damit wertvolle Impulse für viele Bestandsschulen, die vor der Herausforderung stehen, Ganztag mit begrenzten räumlichen Ressourcen zu gestalten. Sie macht Mut, vorhandenen Raum neu zu denken – und zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn pädagogische und räumliche Entwicklung konsequent miteinander verbunden werden.

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