Studio Romantic/stock.adobe.com Inhaltsseite 1. Womit fangen wir an? – Eine Ausgangsfrage formulieren Zu Beginn eines Schulentwicklungsprozesses sollte eine konkrete Ausgangsfrage formuliert werden, aus der sich weitere Handlungsschritte ergeben. Mögliche Ausgangsfragen von allen an Schule Beteiligten fließen wie in einen Trichter zusammen. Nach Abstimmungsprozessen kristallisiert sich die konkrete Ausgangsfrage heraus.
InfiniteFlow/stock.adobe.com Inhaltsseite 2. Wie setzen wir den Prozess um? - Verantwortlichkeiten und Prozessverlauf klären Nachdem die Ausgangsfrage formuliert ist, ist es nötig, die Verantwortlichkeit für den Prozessverlauf zu klären. Diese könnte eine Arbeitsgruppe, ein fachbezogenes Jahrgangsteam, die erweiterte Schulleitung oder die Steuergruppe übernehmen.
mpix-foto/stock.adobe.com Inhaltsseite 3. Wie gut sind wir schon? Den Ist-Stand analysieren Um zu Beginn des Schulentwicklungsprozesses ihren Ist- Stand zu analysieren, kann eine Schule die Stärken - Schwächen -Analyse (auch SWOT- Analyse genannt) nutzen. Mit dieser Methode ist es möglich, eine erste Einschätzung zu erhalten und vielfältigen Sichtweisen und Einstellungen gerecht zu werden. Alle am Prozess Beteiligten können und sollten ihre Einschätzungen einbringen.
Kiattisak/stock.adobe.com Inhaltsseite 4. Was ist gute Qualität? - Qualitätsmerkmale definieren Die Auseinandersetzung - sowohl mit den Stärken als auch mit den Entwicklungsfeldern - bietet den Vorteil, dass an Bewährtem angeknüpft werden kann, wichtige Ansätze nicht verloren gehen und sich alle einbringen können. Die Ergebnisse werden gesammelt und dienen als Grundlage für weitere Arbeitsphasen. Daraus können Entwicklungsbereiche abgeleitet werden, denen gute Qualitätsmerkmale zugeordnet werden.
Cagkan/stock.adobe.com Inhaltsseite 5. Wo wollen wir hin? – Die Ziele der Weiterentwicklung verabreden In diesem Schritt werden die Qualitätsmerkmale dahingehend geprüft, ob und wie sie in der schulischen Arbeit umgesetzt werden sollen. Daraus werden konkrete Ziele und ggf. erste Maßnahmen abgeleitet. Grundlegend für die Ableitung von Zielen ist, die gewünschten Veränderungen möglichst konkret zu benennen.
Dilok/stock.adobe.com Inhaltsseite 6. Wie kommen wir zum Ziel? – Maßnahmen planen und umsetzen Die entwickelten Zielformulierungen werden in konkrete Maßnahmen überführt. Dazu eignet sich die Aufstellung einer Handlungsplanung, die Verantwortlichkeiten festlegt. Die Absprachen werden für alle Beteiligten in transparenter Weise dokumentiert. Die Arbeitsgruppe verantwortet die Implementierung der Veränderungsstrategien in den jeweiligen Fachgruppen und Gremien.
Dilok/stock.adobe.com Inhaltsseite 7. Haben wir unser Ziel erreicht? – Ergebnisse auswerten Die eingeleiteten Entwicklungen werden nach einer festgelegten Erprobungszeit evaluiert und ggf. angepasst. Zur Auswertung eignet sich z.B. die Spinnenanalyse. Diese Spinnenanalyse kann von allen an Schule Beteiligten als Rückmeldeinstrument genutzt werden. So ergibt sich ein Meinungsbild der gesamten Schulgemeinschaft. Die Konzeption, Durchführung und Auswertung der Evaluation wird verantwortlich in den Prozess integriert.
CrazyCloud/stock.adobe.com Inhaltsseite Leitbildentwicklung Ziel einer inklusiven Leitbildentwicklung ist es, eine gemeinsame pädagogische Grundhaltung auf der Basis einer Willkommenskultur und der Wertschätzung für alle Beteiligten aufzubauen. Die Schulleitung arbeitet dabei wegbereitend und ist verantwortlich für den Gesamtprozess, an dem die Schulgemeinschaft möglichst breit beteiligt ist.
AI Farm/stock.adobe.com Inhaltsseite Implementation offener Lernformen Offene Lernformen eignen sich für die Arbeit in heterogenen Lerngruppen und lassen sich gut in schulische Profilbildung integrieren. Sie berücksichtigen individuelle Lernprozesse und individuelle Lernfortschritte. Zudem eröffnen sie eine positive Einstellung zum Lernen, die die Grundlage für gelungene Lernbiographien bildet.
Studio Romantic/stock.adobe.com Inhaltsseite Arbeitshilfe Die Arbeitshilfe „Inklusive Schulkultur - Arbeitshilfe mit Reflexionsbögen und Impulsen für die schulische Praxis“ richtet sich gezielt an alle schulischen Akteure. Sie bietet konkrete Unterstützungsmaterialien und Anregungen für Schulentwicklungsprozesse an, die es im Kontext der Neuausrichtung der Inklusion und durch die Arbeit in Multiprofessionellen Teams fortlaufend zu gestalten gilt.