Projektschulen
Vielfalt als Stärke – Die Schulcluster der BNE-Zukunftslandschaften
Bei der Auswahl der Schulcluster wurde bewusst auf Vielfalt gesetzt: Unterschiedliche Demografietypen und die damit verbundenen Herausforderungen sollten ebenso vertreten sein wie verschiedene Schulformen. So nehmen unter anderem Grundschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, eine Sekundarschule sowie eine Förderschule an den regionalen Clustern teil.
Ergänzend wurde im August ein landesweites Berufskolleg-Cluster gegründet. Es bringt Berufskollegs aus allen fünf Bezirksregierungen in NRW zusammen und erweitert das Projekt um eine überregionale Perspektive der beruflichen Bildung.
Diese differenzierte Zusammensetzung ermöglicht einen multiperspektivischen Austausch – und schafft tragfähige Impulse für eine nachhaltige Schulentwicklung in ganz NRW.
Cluster Dortmund:
- Europaschule Dortmund
- Gesamtschule Gartenstadt
Cluster Bochum:
- Köllerholz Grundschule
- Willy-Brandt Gesamtschule
Cluster Solingen:
- Grundschule Uhlandstr.
- Alexander-Coppel Gesamtschule
- Humboldt Gymnasium
Cluster Beverungen:
- Grundschulverbund Beverungen
- Städtisches Gymnasium Beverungen
- Sekundarschule im Drei-Länder-Eck Beverungen
Cluster Euskirchen:
- LVR-Irena-Sendler Schule
- Emil-Fischer-Gymnasium
- Grundschulverband Nettersheim
- Katholische Grundschule Dahlem
- Hermann-Josef-Schule
BK-übergreifendes Cluster:
- Alice-Salomon-Berufskolleg Bochum
- Berufskolleg Kreis Höxter
- Berufskolleg Bergheim
- Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen
- Berufskolleg Bachstraße Düsseldorf
Schulentwicklung im Fokus – individuell, strategisch, zukunftsgerichtet
Im Zentrum des Projekts BNE-Zukunftslandschaften steht die maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Schulentwicklungsberatung. Jede teilnehmende Schule wird individuell begleitet – orientiert an ihren spezifischen Voraussetzungen, Ressourcen und Entwicklungszielen.
Statt standardisierter Programme setzen wir auf Selbstbestimmung und Passgenauigkeit:
Die Schulen entscheiden eigenständig, in welchen Handlungsfeldern des Whole School Approach (WSA) sie sich weiterentwickeln möchten.
Strategisch denken – konkret handeln
Mit Unterstützung der Prozzesbegleitung sowie durch Fachberatung der QUA-LiS NRW erarbeiten die Schulen SMARTe Ziele, die ihnen sowohl kurzfristig Orientierung geben als auch langfristig bei der Schärfung des individuellen Schulprofils helfen. So wird aus Vision gelebte Strategie – fundiert, verbindlich und wirksam.
Was macht diesen Schulentwicklungsprozess besonders?
- Individuelle Beratung statt Einheitslösung
- Schulformübergreifende Vernetzung: Grundschulen, Förderschulen, Sekundar- und Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs arbeiten gemeinsam an einer nachhaltigen Schulentwicklung
- Evaluation mit Weitblick: Entstehende Expertise wird in einem landschafts- und portfoliobasierten Ansatz dokumentiert und kann später von anderen Schulen genutzt werden
- Kommunale Verantwortungsgemeinschaften: Die Schulen werden Teil einer Zukunftslandschaft, in der regionale Kooperation und Synergien gestärkt werden
- Hospitationsangebote fördern den Erfahrungsaustausch
- Angebote für die Schulleitungsebene stärken strategische Steuerung
- Experten-Inputs nach Bedarf geben gezielte Impulse im Prozess
Die BNE-Zukunftslandschaften stehen für eine Schulentwicklung, die nicht von außen gesteuert wird, sondern von innen wächst – gemeinsam, praxisnah und zukunftsgerichtet.