Wie spricht man mit Grundschulkindern über den Klimawandel? Neue Podcastfolge mit Sarah Désirée Lange
Eine aktuelle Studie von Prof. Dr. Sarah Désirée Lange und Dr. Lisa Gutschik zeigt, dass Kinder zwischen fünf und elf Jahren bereits erstaunlich viel über Umwelt- und Klimathemen wissen und sich zugleich Sorgen um ihre Zukunft machen. In der aktuellen Podcastfolge von „Studiencheck - Schulforschung auf den Punkt“ erläutert Sarah Désirée Lange, wie man mit Kindern über komplexe Umweltfragen ins Gespräch kommen kann, wie sich solche Themen kindgerecht problematisieren lassen und worauf Lehrkräfte achten sollten, um Kinder zu stärken, ohne sie zu überfordern.
Nähere Infos
„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ - kurz BNE - ist ein sehr wichtiges Thema, das auch schon in der Grundschule seinen festen Platz haben sollte. Prof. Dr. Sarah Désirée Lange von der TU Chemnitz forscht dazu und konnte zeigen, dass Kinder zwischen fünf und elf Jahren bereits erstaunlich viel über Umwelt- und Klimathemen wissen und sich zugleich Sorgen um ihre Zukunft machen. In dieser Folge erläutert sie, wie man mit Kindern über komplexe Umweltfragen ins Gespräch kommen kann, wie sich solche Themen kindgerecht problematisieren lassen und worauf Lehrkräfte unbedingt achten sollten, um Kinder zu stärken, ohne sie zu überfordern.
Die Studie von Sarah Désirée Lange und Lisa Gutschik heißt: „‘Wenn die Welt Fieber hat, haben wir auch Fieber!‘ - Grundschulkinder diskutieren über den Klimawandel“ und ist erschienen in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft- Abrufbar ist sie hier:
Die Studie, die die Einstellungen von Jugendlichen ermittelt hat, auf die Sarah Lange im Gespräch verweist, finden Sie hier:
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/zukunft-jugend-fragen-2023
Die Berliner Erklärung: Politische Nachhaltigkeitsbildung in die Grundschulen! finden Sie hier: https://doi.org/10.18452/36837
Für die QUA-LiS NRW führten das Gespräch Dr. Johanna Gesang und Dr. Oliver Geister.