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Unterrichtsvideos

Auf den folgenden Seiten werden in Filmsequenzen vielfältige Aspekte des Englischunterrichts in der Primarstufe und der Weiterarbeit in der Sekundarstufe I veranschaulicht.

Die Unterrichtsvideos sind im regulären Unterricht entstanden und zeigen ausgewählte Lehr- und Lernsituationen jedoch ohne normativen Anspruch von best practice Beispielen. (vgl. Krammer, 2014, S. 166).

Film 1 Ketchup

Film 1 (2009): 2. Klasse: "Food and drinks: Ketchup on your cornflakes?"

Information

Frau S. unterrichtet eine 2. Klasse, die sich zur Zeit des Unterrichtsmitschnitts am Ende des 2. Lernhalbjahres Englisch befindet. Die Aufzeichnungen entstanden im Dezember 2009 und wurden aus einer Doppelstunde Englisch zusammengefasst. Grundlage des Englischunterrichts ist der Lehrplan von 2008.

Im Rahmen des Themas food and drinks stehen die Beschäftigung mit dem children’s book „Ketchup on your cornflakes?“ und die Erstellung eines eigenen Klappbuches im Mittelpunkt der Stunde.

Video

Sequenz 1: Warming up

03:08 Minuten
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Sequenz 2: What are we going to do today?

01:44 Minuten
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Sequenz 3: Talking about pictures

03:54 Minuten
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Sequenz 4: Practising new words

03:39 Minuten
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Sequenz 5: Working with a Partner

02:47 Minuten
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Sequenz 6: Do you like ketchup on your cornflakes?

03:18 Minuten
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Sequenz 7: Telling the pupils what to do

05:33 Minuten
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Sequenz 8: How to explain new words in English

01:31 Minuten
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Sequenz 9: Making my own book

03:44 Minuten
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Sequenz 10: Presenting my own book

03:42 Minuten
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Sequenz 11: What I’ve learned today

01:49 Minuten
Film 2 Canada

Film 2 (2010): 4. Klasse: "Going to Canada - At the camping ground" (Stationenlernen)

Information

Frau F. unterrichtet eine 4. Klasse, die sich zur Zeit des Unterrichtsmitschnitts (Februar 2010) am Ende des 3. Lernhalbjahres Englisch befindet. Grundlage des Englischunterrichts ist der Lehrplan von 2003.

Im Rahmen des Themas Going to Canada – At the Camping Ground steht das Arbeiten an Stationen im Mittelpunkt der Stunde.

Video

Sequenz 1: Warming up

01:46 Minuten
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Sequenz 2: Talking about a picture

05:11 Minuten
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Sequenz 3: Introducing a dialogue

02:41 Minuten
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Sequenz 4: Acting out a dialogue

01:22 Minuten
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Sequenz 5: Playing a board game

01:17 Minuten
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Sequenz 6: Playing a matching game

02:40 Minuten
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Sequenz 7: Working on a gap-filling exercise

01:46 Minuten
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Sequenz 8: Working with a feeling bag

01:29 Minuten
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Sequenz 9: What I’ve learned today

05:50 Minuten
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Sequenz 10: Singing a song

01:47 Minuten
Film 3 Wintertime

Film 3 (2010): 4. Klasse: "It’s wintertime" (Stationenlernen)

Information

Frau B. unterrichtet eine 4. Klasse, das sich zur Zeit des Unterrichtsmitschnitts (Februar 2010) im 4. Lernhalbjahr Englisch befindet. Grundlage des Englischunterrichts ist der Lehrplan von 2003.

Im Rahmen des Themas It’s wintertime steht das Arbeiten an Stationen im Mittelpunkt der Stunde.

An der Schule wird ohne Lehrwerk gearbeitet. Die Inhalte und Materialien wurden von der Lehrkraft aus unterschiedlichen Quellen (Fachzeitschriften, authentisches Kinderbuch etc.) zusammengestellt bzw. selbst entwickelt. Das Arbeiten an Stationen erstreckte sich über mehrere Unterrichtsstunden.

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Sequenz 1: Warming up - Snow, snow, snow

02:31 Minuten
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Sequenz 2: Introducing a new station

04:28 Minuten
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Sequenz 3: Working at stations - Find out

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Sequenz 4: Working at stations - Happy families

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Sequenz 5: Working at stations - Winter poem

05:18 Minuten
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Sequenz 6: Working at stations - Weather chant

02:10 Minuten
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Sequenz 7: Working at stations - Snowman game

02:16 Minuten
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Sequenz 8: Listening task

02:40 Minuten
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Sequenz 9: Winnie´s board game

03:38 Minuten
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Sequenz 10: What have you learned today?

Film 4 Pets

Film 4 (2010): 4. Klasse: "My favourite pet"

Information

Frau L. unterrichtet eine 4. Klasse, die sich zur Zeit des Unterrichtsmitschnitts (Januar 2010) am Ende des 3. Lernhalbjahres Englisch befindet. Grundlage des Englischunterrichts ist der Lehrplan von 2003.

Im Rahmen des Themas My favourite pet steht die Präsentation des eigenen Lieblingshaustieres im Mittelpunkt der Stunde.

Video

Sequenz 1: Small talk

02:23 Minuten
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Sequenz 2: Chant

02:00 Minuten
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Sequenz 3: Preparing a task

01:52 Minuten
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Sequenz 4: Working with partners

02:41 Minuten
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Sequenz 5: Reflection

01:43 Minuten
Film 5 Holiday

Film 5 (2011): 5. Klasse Realschule: "Going on holiday" (Weiterführung in Klasse 5)

Information

Frau S. unterrichtet eine 5. Klasse (Realschule), die sich zur Zeit des Unterrichtsmitschnitts am Ende des 1. Lernjahres Englisch in der Sekundarstufe I befindet. Es wurden 4 Wochenstunden erteilt. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus unterschiedlichen Grundschulen. Sie hatten dort zwei Jahre Englischunterricht mit je 2 Wochenstunden auf der Grundlage des Grundschullehrplans von 2003. Die Aufzeichnungen entstanden im Juni 2011 und wurden aus einer Doppelstunde Englisch zusammengefasst.

Mit Going on holiday greift die Lehrkraft ein Thema auf, das so im Lehrwerk nicht vorkommt. Es stellt vielmehr eine Ergänzung dar, die das aktuelle Interesse der Schülerinnen und Schüler aufgreift, denn die eigenen Ferien stehen vor der Tür. Sie bindet das Thema jedoch in die Lehrbucharbeit ein, indem sie auf die bekannten Lehrbuchfamilien eingeht.

Video

Sequenz 1: Warming up

02:57 Minuten
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Sequenz 2: Collecting words

03:16 Minuten
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Sequenz 3: Talking about holidays

03:44 Minuten
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Sequenz 4: Working alone, reading and note taking

04:13 Minuten
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Sequenz 5: Working on a poster in groups of experts

06:27 Minuten
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Sequenz 6: Presenting posters to a new group

04:10 Minuten
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Sequenz 7: Homework and authentic song

03:54 Minuten
Film 6 Pyramids

Film 6 (2013): 2. Halbjahr Schuleingangsphase: ”Pyramids of numbers“ (Mathematikunterricht bilingual)

Information

Der Film zeigt Ausschnitte aus dem bilingualen Fachunterricht. Er wurde in einer Schule mit bilingualem Zweig aufgenommen. In einzelnen Filmsequenzen wird hier ein Unterrichtsbeispiel aus der Schuleingangsphase im jahrgangsübergreifenden Unterricht der Klasse 1 und 2 zum Thema Pyramids of numbers dargestellt. Zugrunde liegen die Lehrpläne von 2008 für die Fächer Englisch und Mathematik.

Grundschulen mit einem bilingualen Zweig haben unterschiedliche Konzepte und legen im Rahmen der Richtlinien und Lehrpläne ihre Akzente selbst fest. Sie entscheiden auch darüber, welche Fächer bilingual unterrichtet werden. Häufig sind dies der Sachunterricht und/oder musische Fächer, die Fremdsprache ist meistens Englisch.

Im bilingualen Unterricht müssen die Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan ausgewiesenen Kompetenzen des Faches einschließlich der Fachsprache und der Fachbegriffe erwerben können, und zwar sowohl auf Deutsch als auch in der Fremdsprache. Daher wird, obwohl die Fremdsprache weitgehend als Unterrichtssprache fungiert, wo immer nötig und sinnvoll, auch die deutsche Sprache verwendet. Das kann vor allem zur Ergebnissicherung wichtig sein, sodass hier ein bewusster Sprachenwechsel zum Einsatz kommen kann.

Dennoch wird die Nutzung der Fremdsprache durch vielfältige Maßnahmen angeregt und unterstützt. Dabei ist es im bilingualen Fachunterricht Teil des Lernprozesses, wenn Kinder innerhalb einer Äußerung von einer Sprache in die andere wechseln.

Zusätzliche Impulsfragen für die Betrachtung der Sequenzen im Kontext des bilingualen Lernens

  • Wie und an welchen Stellen des Unterrichtes werden Verstehens- und Sprechhilfen genutzt?
  • Welche Visualisierungen werden genutzt und wie unterstützen diese das (bilinguale) Lernen?
  • Welche Rituale und Routinen werden genutzt?
  • Wie wird die Schriftsprache in den bilingualen Unterricht integriert? Gibt es einen Unterschied zwischen deutscher und fremdsprachlicher Schriftsprache?
  • Welche Unterrichtssprache wird seitens der Lehrkraft verwendet? Ist ein Sprachenwechsel sinnvoll? Wenn ja, an welcher Stelle/welchen Stellen?
  • Wie ist die Sprachwahl der Schülerinnen und Schüler? – Wie geht die Lehrkraft damit um?
  • Wo wird Fachsprache geübt? Was ist mit der deutschen Fachsprache?
  • Werden sprachliche und fachliche Kompetenzen der Kinder getrennt? Sollten sie getrennt werden? Wo werden sie sichtbar?
  • Wie ist der Umgang der Lehrkraft mit sprachlichen Interferenzen und Fehlern?
Video

Sequenz 1: Starting the day

03:30 Minuten
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Sequenz 2: What are we going to do today?

01:45 Minuten
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Sequenz 3: Time for a game

01:03 Minuten
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Sequenz 4: Revision: pyramids of numbers

05:53 Minuten
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Sequenz 5: Working on the task with a partner

04:13 Minuten
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Sequenz 6: What did you find out?

05:26 Minuten
Film 7 Circuit

Film 7 (2014): 4. Klasse ”The electrical circuit – identifying conductors and insulators“ (Sachunterricht bilingual)

Information

Der Film zeigt Ausschnitte aus dem bilingualen Fachunterricht. Er wurde in einer Schule mit bilingualem Zweig aufgenommen. In einzelnen Filmsequenzen wird hier ein Unterrichtsbeispiel aus dem Unterricht einer Klasse 4 zum Thema Electrical circuit dargestellt. Zugrunde liegen der Lehrpläne von 2008 für die Fächer Englisch und Sachunterricht.

Grundschulen mit einem bilingualen Zweig haben unterschiedliche Konzepte und legen im Rahmen der Richtlinien und Lehrpläne ihre Akzente selbst fest. Sie entscheiden auch darüber, welche Fächer bilingual unterrichtet werden. Häufig sind dies der Sachunterricht und/oder musische Fächer, die Fremdsprache ist meistens Englisch.

Im bilingualen Unterricht müssen die Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan ausgewiesenen Kompetenzen des Faches einschließlich der Fachsprache und der Fachbegriffe erwerben können, und zwar sowohl auf Deutsch als auch in der Fremdsprache. Daher wird, obwohl die Fremdsprache weitgehend als Unterrichtssprache fungiert, wo immer nötig und sinnvoll, auch die deutsche Sprache verwendet. Das kann vor allem zur Ergebnissicherung wichtig sein, sodass hier ein bewusster Sprachenwechsel zum Einsatz kommen kann.

Dennoch wird die Nutzung der Fremdsprache durch vielfältige Maßnahmen angeregt und unterstützt. Dabei ist es im bilingualen Fachunterricht Teil des Lernprozesses, wenn Kinder innerhalb einer Äußerung von einer Sprache in die andere wechseln.

Zusätzliche Impulsfragen für die Betrachtung der Sequenzen im Kontext des bilingualen Lernens

  • Wie und an welchen Stellen des Unterrichtes werden Verstehens- und Sprechhilfen genutzt?
  • Welche Visualisierungen werden genutzt und wie unterstützen diese das (bilinguale) Lernen?
  • Welche Rituale und Routinen werden genutzt?
  • Wie wird die Schriftsprache in den bilingualen Unterricht integriert? Gibt es einen Unterschied zwischen deutscher und fremdsprachlicher Schriftsprache?
  • Welche Unterrichtssprache wird seitens der Lehrkraft verwendet? Ist ein Sprachenwechsel sinnvoll? Wenn ja, an welcher Stelle/welchen Stellen?
  • Wie ist die Sprachwahl der Schülerinnen und Schüler? – Wie geht die Lehrkraft damit um?
  • Wo wird Fachsprache geübt? Was ist mit der deutschen Fachsprache?
  • Werden sprachliche und fachliche Kompetenzen der Kinder getrennt? Sollten sie getrennt werden? Wo werden sie sichtbar?
  • Wie ist der Umgang der Lehrkraft mit sprachlichen Interferenzen und Fehlern?
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Sequenz 1: A rich learning environment

01:02 Minuten
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Sequenz 2: What are we going to do?

02:36 Minuten
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Sequenz 3: How to do a conductivity test

08:17 Minuten
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Sequenz 4: Explaining the task

03:36 Minuten
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Sequenz 5: Predicting and testing

09:14 Minuten
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Sequenz 6: What did we find out?

07:06 Minuten
Film 8 Zoo

Film 8 (2015): 3. Klasse: "At the zoo" (Storyline-Methode)

Information

Die Filme zeigen Ausschnitte aus drei Unterrichtsstunden einer insgesamt 10 Stunden umfassenden Unterrichtsreihe (drei davon wurden von einer Kamera aufgezeichnet und in Sequenzen unterteilt) im Fach Englisch. Frau D. arbeitet mit der 3. Klasse einer Grundschule am Thema At the zoo. Sie setzt dabei die Storyline-Methode ein. Grundlage des Englischunterrichts ist der Lehrplan von 2003. Die Filmaufnahmen entstanden im April und Mai 2015.

Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler

Die Klasse hat die Storyline-Methode bereits vor einigen Monaten in einem zeitlich und inhaltlich enger gefassten Rahmen zum Thema My house kennengelernt. Partnerarbeit ist den Kindern vertraut. Sie sind es gewohnt, im Unterricht viel zu sprechen. Sie nutzen dabei die ihnen in mündlicher und auch schriftlicher Form zur Verfügung gestellten sprachlichen Hilfen. Außerdem werden sie regelmäßig angeregt, auch eigene Bedürfnisse, Vorstellungen und Ideen auszudrücken und dabei kreativ sprachliche Mittel zu erproben.

Hintergründe zur Planung

Bei der Planung einer storyline werden die Schülerinnen und Schüler in der Regel an allen inhaltlichen, methodischen und organisatorischen Entscheidungen beteiligt. Durch den zeitlichen und organisatorischen Rahmen können sich allerdings einige Einschränkungen ergeben, so dass es notwendig und auch sinnvoll sein kann, den roten Faden vorzugeben. In diesem Unterrichtsprojekt sind das Thema der storyline ebenso wie der grobe Ablauf der Reihe von der Lehrperson vorgeschlagen. Das Material für die Gestaltung der Gehege wurde hier von der Lehrperson vorbereitet. Es ist aber auch gut denkbar, fächerübergreifend mit dem Fach Kunst der Gestaltung einen größeren Raum zu geben und eigene kreative Lösungen zu ermöglichen. Die Materialien und Medien zur Sammlung von Informationen zu Tieren wurden bereitgestellt, und die Lernenden konnten selbst auswählen, mit welchen sie arbeiten wollten, z.B. Texte aus dem Internet, Steckbriefe, Bücher und/oder eigene Internetrecherche.

In dieser storyline planen die Kinder einen großen Teil der Inhalte selbst. Sie wählen ein wildes Tier aus, zu dem sie recherchieren. Sie gestalten aus Papier entsprechende Elemente für ihr Gehege, wählen und zeichnen Gebäude für einen Zoo und gestalten ein Zoogelände. Sie wählen Personen für einen Zoobesuch und Gesprächsanlässe im Zoo, erfinden Dialoge und spielen diese, erweitern die Gesprächsanlässe und Dialoge durch unerwartete Ereignisse beim Zoobesuch und erfinden fantastische Begebenheiten der Tiere im Zoo.

Task

Let’s create a zoo with enclosures for our favourite wild animals. What do the animals need and why?

What do WE need when we visit the zoo? Play zoo stories with your partners and write them down.

Film At the zoo, 1. Drehtag (zoo animals and their enclosures) zeigt in den Sequenzen 1 – 5 Ausschnitte aus der fünften Unterrichtsstunde der Reihe.

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1. Drehtag - Sequenz 1: Warming up

02:05 Minuten
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1. Drehtag - Sequenz 2: Presentation: Wild Animals

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1. Drehtag - Sequenz 3: Zoo animals need enclosures

08:41 Minuten
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1. Drehtag - Sequenz 4: Creating Enclosures

03:39 Minuten
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1. Drehtag - Sequenz 5: Presentation: My enclosure

07:35 Minuten

Film At the zoo, 2. Drehtag (zoo stories) zeigt in den Sequenzen 1 – 2 Ausschnitte aus der siebten Unterrichtsstunde der Reihe.

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2. Drehtag - Sequenz 1: Collecting Ideas - A visit at the zoo

10:19 Minuten
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2. Drehtag - Sequenz 2: Practice and Presentation: Zoo stories

05:26 Minuten

Film At the zoo, 3. Drehtag (More zoo stories) zeigt in den Sequenzen 1 – 4 Ausschnitte aus der achten Unterrichtsstunde der Reihe

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3. Drehtag - Sequenz 1: Revision: Talking about the visit at the zoo

09:45 Minuten
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3. Drehtag - Sequenz 2: Collecting ideas for new stories

03:13 Minuten
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3. Drehtag - Sequenz 3: Something unexpected happens at the zoo

04:54 Minuten
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3. Drehtag - Sequenz 4: Presenting the stories

09:41 Minuten
Film 9 Scotland

Film 9 (2016) 5. Klasse Gymnasium: "At a campsite in Scotland" (Weiterführung in Klasse 5)

Ziel des Films ist es zu zeigen, wie im Anfangsunterricht der Klasse 5 an unterschiedliche sprachliche und methodische Kompetenzen angeknüpft werden kann und wie diese erweitert werden. Gleichzeitig wird deutlich, wie eine Öffnung des Unterrichts im Rahmen von Lehrwerkarbeit realisiert werden kann. Die Unterrichtsreihe endet schließlich mit einer mündlichen Leistungsüberprüfung.

Information

Inhalte des Films

  • Ausschnitte aus einer Doppelstunde Englisch zu Beginn der 5. Klasse eines Gymnasiums (2016, nach ca. 4 Wochen Unterricht) zum Thema Camping in Scotland – introduction and writing a role play
  • Präsentation der erarbeiteten Rollenspiele, die in ähnlicher Form auch als Teil einer mündlichen Klassenarbeit vorgeführt und bewertet wurden
  • Interview mit sechs Schülerinnen und Schülern, in dem sie ihre Vorkenntnisse aus der Primarstufe und den Erarbeitungsprozess des Rollenspiels reflektieren

Lerngruppe

Die Schülerinnen und Schüler der gezeigten Klasse eines Gymnasiums haben „Englisch plus“ aus mehreren möglichen Profilfächern wie „Musik plus“ oder „Science plus“ als Profilklasse gewählt, was sich in einer hohen Lernmotivation für das Fach und einer großen Leistungsstärke widerspiegelt. Sie haben fünf statt der ansonsten üblichen vier Stunden Englisch pro Woche.

Die Extrastunde wird an der Schule für Projekte losgelöst vom Lehrwerk genutzt. In der „Englisch plus-Stunde“ arbeitet die Klasse gerade an dem so genannten travel buddy project mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern in Irland, Italien und Schottland.

Seit Kurzem ist einmal pro Woche eine Fremdsprachenassistentin aus Schottland im Unterricht mit dabei. Sie ist als Ansprechpartnerin für die Schülerinnen und Schüler auch in der aufgezeichneten Stunde anwesend.

Dank dieser sehr günstigen Bedingungen zeigen die Lernenden im Unterrichtsmitschnitt einen hohen Leistungsstand. Die Übertragung des Unterrichtskonzepts auf weniger leistungsstarke Klassen ist durchaus möglich, wenn es entsprechende Hilfsangebote gibt.

Englisch als Kontinuum

Sprachliche Kompetenzen

Der gezeigte Unterricht knüpft an die sprachlichen Kompetenzen an, die die Schülerinnen und Schüler aus der Primarstufe mitbringen und weiterentwickeln; der Fokus liegt in den ersten Wochen in der weiterführenden Schule – wie bisher in der Primarstufe – auf den mündlichen Fertigkeiten und insbesondere der des Sprechens. Es wird deutlich, dass die Lernenden keine Scheu haben zu sprechen und Fehler zu machen und dass sie bemüht sind, in ganzen Sätzen zu reden.

Daneben erhält die Schriftlichkeit sukzessive eine höhere Bedeutung. Lesen und Schreiben werden jetzt mit größerer Selbstverständlichkeit einbezogen. Das Prinzip der funktionalen Einsprachigkeit wird wie in der Primarstufe umgesetzt.

Die sprachlichen Kompetenzen zeigen sich bei allen four skills:

  • Die Schülerinnen und Schüler äußern durch bildliche Impulse gesteuert ihre Assoziationen und greifen dabei sowohl auf ihre Vorkenntnisse aus der Primarstufe als auch auf das in den letzten Wochen Gelernte zurück.
  • Sie nutzen die Stichwörter und chunks, um mündliche Sätze für einen Rollenspieltext zu formulieren.
  • Es ist ihnen vertraut, sich an einer Textvorlage zu orientieren und diese ggf. leicht abzuändern, um eine Rolle auswendig zu lernen. Hier nutzen sie umfangreiche Stichwörter, um selbst Texte zu schreiben.
  • Sie sind es gewohnt abzuschreiben. Nun schreiben sie mit Unterstützung eigenständig mit altersgemäßen Fehlern, aber gut verständlich. Sie können den Text überarbeiten, einüben und präsentieren.
  • Sie sind in der Lage, über das Rollenspielthema zu diskutieren. Einzelne können es dank ihrer Vorkenntnisse und der neu erworbenen sprachlichen Fähigkeiten sowie der zur Verfügung gestellten Hilfen bereits weitgehend auf Englisch, andere nutzen überwiegend die deutsche Sprache.

Methodische Kompetenzen

Auch die methodischen Kompetenzen aus der Primarstufe werden aufgegriffen:

  • Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, in Gruppen zu arbeiten und sich abzustimmen.
  • Sie sind es aus der Primarstufe gewohnt, Stichworte richtig abzuschreiben und für die mündliche Kommunikation zu nutzen.
  • Sie haben erste Erfahrungen im Umgang mit Wörterbüchern oder Bildwörterbüchern gesammelt und nutzen nun vorwiegend alphabetische Wörterbücher.
  • Sie haben Erfahrung damit, im role play eine Rolle zu übernehmen und darzustellen.
  • Sie holen sich Unterstützung durch die Mitschülerinnen und Mitschüler oder die Lehrkraft.

Schülerorientierung

Das Prinzip der Schülerorientierung wird aus der Primarstufe fortgeführt:

  • Die Schülerinnen und Schüler werden in allen Phasen sprachhandelnd aktiv, besonders während der Gruppenarbeit.
  • Durch die Öffnung von Unterricht gelingt es, sowohl die heterogenen Vorkenntnisse als auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.
  • Während des Lernprozesses stehen ihnen unterschiedliche Hilfen zur Verfügung, die sie selbstständig nutzen: Tafelbild, Wörterbücher, Schülerhilfe, Lehrerhilfe.

Meaningful and challenging tasks

Die Aufgabe erfüllt die Anforderungen des task-based learning. Sie ist für die Schülerinnen und Schüler bedeutsam, da sie sich in eine Camping- oder Urlaubssituation hineinversetzen können und ihnen die damit verbundenen Aktivitäten, wie sich kennenlernen, Pläne schmieden, Aktivitäten gemeinsam gestalten oder einkaufen auch aus anderen alltäglichen Zusammenhängen bekannt sind. Ähnliche Situationen haben die Schülerinnen und Schüler in einfacherer Form bereits in der Primarstufe sprachlich umgesetzt.

Anschaulicher Unterricht

Die Lernenden sind es aus der Primarstufe gewohnt, dass die Lehrkraft sehr anschaulich und mit vielen visuellen und akustischen Hilfen unterrichtet. Die Lehrkraft im Video greift das auf, indem beispielsweise Bildimpulse verwendet sowie Mimik, Gestik und Stimme zur Unterstützung des Hörverstehens einsetzt werden.

Mündliche Leistungsüberprüfung

Die Lehrkraft hat sich dazu entschieden, als erste benotete Prüfung eine mündliche Leistungsüberprüfung anstelle einer schriftlichen Klassenarbeit durchzuführen. Das birgt folgende Chancen:

  • Sie knüpft an die Praxis in der Primarstufe an, in der die Beobachtung und Bewertung mündlicher Leistungen im Vordergrund steht.
  • Sie trägt zur „Stärkung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit“ (Ministerium für Schule und Weiterbildung, 2007, S.11) bei, die auch in der Sekundarstufe I vermehrt in den Fokus gerückt ist.
  • Sie nutzt die durch die APO-SI (Stand: 13.05.2015, §6(8)) geschaffene Möglichkeit, eine Klassenarbeit pro Jahr durch eine mündliche Prüfung zu ersetzen.

Film At a campsite in Scotland, 1. Drehtag: In den Sequenzen 1 – 5 werden Ausschnitte aus der Doppelstunde zum Thema Camping in Scotland – introduction and writing a role play gezeigt.

Video

Sequenz 1: Introduction: Talking about the pictures

02:43 Minuten
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Sequenz 2: Collecting ideas: Camping in Scotland

09:44 Minuten
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Sequenz 3: Explaining the task

02:18 Minuten
Video

Sequenz 4: Working on the task: Talking about the topic

03:44 Minuten
Video

Sequenz 5: Working on the task: Writing a role play

09:49 Minuten

Film At a campsite in Scotland, 2. Drehtag: In vier Sequenzen werden die Präsentationen der Rollenspiele und ein kurzes Feedback dazu gezeigt.

Video

Presentation 1: Fishing and hiking

03:21 Minuten
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Presentation 2: Shopping at the campsite

03:28 Minuten
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Presentation 3: The rescue by helicopter

02:13 Minuten
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Presentation 4: Camping in the rain

02:32 Minuten

Film At a campsite in Scotland, 2. Drehtag: In zwei Sequenzen wird ein Interview mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern gezeigt.

Schülerinterview

Das Interview wurde in einer Gruppe von sechs Kindern im Anschluss an die Präsentationen geführt. Aus jeder Rollenspielgruppe nahm eine Person freiwillig teil. Zufällig ergab es sich, dass alle Lernenden unterschiedliche Grundschulen besucht hatten. Zuvor hatten alle Kinder der Klasse mit Hilfe eines Selbsteinschätzungsbogens ihre Vorkenntnisse aus der Primarstufe und ihren Arbeits- und Lernprozess in der Gruppe zur Texterstellung und Präsentation reflektiert. Einige dieser Fragen wurden in der Interviewrunde noch einmal aufgegriffen, um ausführlichere Antworten zu den Vorkenntnissen und dem Lernprozess zu bekommen.

Die Einschätzung der Lernenden im Interview spiegelt in weiten Teilen die Einschätzung der gesamten Klasse im Selbsteinschätzungsbogen wider. Die Kinder geben hier ein selbstbewusstes Bild ab und schätzen ihre Vorkenntnisse aus der Primarstufe als eher umfangreich ein und die Fähigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen, als hoch. Deutlich wird aber auch, dass sie selbstverständlich die Hilfe und Korrektur des Lehrers und der Fremdsprachenassistentin in Anspruch genommen haben.

Es fällt den Schülerinnen und Schülern im Interview und in der Selbsteinschätzung leichter, zu reflektieren, was sie können, als wie sie arbeiten. Die Liste der Fragen, die sie aus der Primarstufe kennen, ist als gemeinsame Sammlung aller Lernenden umfangreich. Fragen nach dem Schreib- und Überarbeitungsprozess sind für sie schwerer zu beantworten. Es werden aber einige Strategien genannt.

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Schülerinterview Teil 1 - Fragen 1-3

07:33 Minuten
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Schülerinterview Teil 2 - Fragen 4-6

05:23 Minuten

Das Betrachten der Videos bietet die Möglichkeiten, Merkmale guten Englischunterrichts in einem unterrichtlichen Zusammenhang zu sehen und zu reflektieren. Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Unterrichtsgestaltung im Fach Englisch in der Primarstufe können während des Betrachtens die unten aufgeführten Fragen und Impulse genutzt werden. Diese dienen lediglich als Anregung und stellen eine Auswahl dar, welche nicht den Anspruch der Vollständigkeit hat.

Mögliche Zielsetzungen sind hierbei:

  • sich der eigenen Vorstellungen über guten Unterricht bewusst zu werden, Videos als Ausgangspunkt für die Rekonstruktion eigener und fremder Handlungsmuster (vgl. Krammer, 2014, S. 165) zu nutzen
  • bedeutsame Unterrichtsmomente und deren Wirkung zu erkennen
  • ausgehend von dem gezeigten Unterricht, Handlungsalternativen zu entwickeln

Fragen und Impulse zur Unterrichtsgestaltung

Vorbereitete Lernumgebung und Differenzierung

  • Wie wurde die Lernumgebung in Vorbereitung für die aktuelle Stunde gestaltet?
  • An welchen Stellen unterstützen Lernumgebung und angebotenes Material das aktive Sprachhandeln der Lernenden?
  • Welche scaffolds (Hilfen zur Unterstützung des Lernprozesses) sind erkennbar?
  • Erscheinen die angebotenen Hilfen und Materialien sinnvoll? Warum?

Strukturierung des Unterrichts

  • Wie werden Ziel und Verlauf der Stunde transparent gemacht?
  • Welche Phasen sind zu erkennen?
  • Welche Zielsetzung wird mit jeder einzelnen Phase verfolgt?
  • (Wie erfolgen die Phasenübergänge?)
  • Welche Methoden und Rituale sind zu beobachten?
  • Erscheinen die eingesetzten Methoden und Rituale sinnvoll? Warum?
  • Welche Regeln und Vereinbarungen sind zu erkennen?

Sozialformen

  • Welche Sozialformen sind erkennbar?
  • Wie sehr sind die Kinder mit ihnen vertraut?
  • Wie wird der Wechsel der Sozialformen gestaltet?
  • Sind die gewählten Sozialformen sinnvoll? Warum?

Wortschatzarbeit

  • Ist die Aktivierung des Wortschatzes gelungen? Warum?
  • Vielfältige Gelegenheiten zum Sprachhandeln
  • An welchen Stellen gelingt es, die Lernenden aktiv in das Unterrichtsgeschehen einzubinden und Sprachhandlung zu fördern?
  • Riskieren die Lernenden einen produktiven oder kreativen Umgang mit der englischen Sprache? An welchen Stellen geschieht dies?
  • Handelt es sich in diesem Beispiel um eine gute Lernaufgabe? Warum?
  • Sind Inhalt und die daran geknüpfte Lernaufgabe für die Lernenden motivierend und herausfordernd? Warum?

Einsprachigkeit

  • Wie ist das Verhältnis von deutscher zu englischer Sprache?
  • Durch welche Unterstützungsmaßnahmen wird Einsprachigkeit ermöglicht?
  • In welchen Situationen wird ins Deutsche gewechselt?

Fehlertoleranz

  • Wie geht die Lehrkraft mit Fehlern der Lernenden um?

Reflexion und Feedback

  • Wie genau wird der Stundenabschluss gestaltet?
  • Erscheint der Stundenabschluss sinnvoll? Warum?

Literatur

  • Krammer, K. (2014). Fallbasiertes Lernen mit Unterrichtsvideos in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 32(2), 164–175.

Zum Weiterlesen